Diversion nach Tierquälerei

"Sehr lustig" – 18-Jähriger zwingt Huhn zum Biertrinken

Ein 18-Jähriger erhält nach Vandalismus und Tierquälerei im Bezirk Wels-Land eine Diversion statt einer strafrechtlichen Verurteilung.
Newsdesk Heute
15.09.2026, 21:08
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Ein 18-jähriger Mann soll in Oberösterreich für ziemlichen Wirbel gesorgt haben. Er soll nicht nur eine Parkbank, mehrere Straßenschilder und ein Fahrrad in die Traun geworfen haben, sondern auch noch andere öffentliche Sachen beschädigt haben.

Wie der ORF berichtet, gibt es außerdem den Vorwurf, dass ein Huhn zum Biertrinken gezwungen worden sein soll. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Jugendlichen vor, gemeinsam mit mehreren Freunden im Bezirk Wels-Land ein Hendl gestohlen zu haben.

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Das Tier wurde dann in einen Plastiksack gesteckt und mit dem Auto transportiert. Später schnitten die Jugendlichen laut Ermittlungen ein Loch in den Sack, damit das Tier Luft bekam. Von der ganzen Aktion gibt es sogar ein Video.

Mann kommt glimpflich davon

Laut "Kronen Zeitung" ist darauf zu sehen, wie dem Huhn Bier eingeflößt wird. Bei der Einvernahme meinte der Angeklagte, er habe die Sache damals "sehr lustig" gefunden. Das Landesgericht Wels hat den Fall mit einer Diversion erledigt.

Der 18-Jährige muss für die verursachten Schäden aufkommen und 40 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Damit gibt es vorerst keine strafrechtliche Verurteilung.

Weil der Angeklagte zum Zeitpunkt der Taten noch minderjährig war, kam das Jugendstrafrecht zur Anwendung. Eine Diversion ist möglich, wenn keine schwere Schuld vorliegt und der Jugendliche Verantwortung übernimmt.

red,15.09.2026, 21:08