Zwischen Wels-West und dem Knoten Voralpenkreuz geht in Richtung Süden bis Ende Juni 2027 gar nichts mehr. Die Asfinag saniert die Tunnel Noitzmühle und Steinhaus-Taxlberg von Grund auf. Kostenpunkt: insgesamt 110 Millionen Euro.
Die offizielle Umleitung hat es in sich: Sie führt über die A25 Richtung Linz/Wien zum Knoten Haid und anschließend über die A1 zurück zum Voralpenkreuz. Für viele Lenker bedeutet das einen ordentlichen Umweg. Auch auf der kürzeren Ausweichroute über die Innviertler Straße (B137) und die Pyhrnpass Straße (B138) dürfte es enger werden.
Für Kritik sorgte im Vorfeld vor allem ein Punkt: Bei anderen Tunnelsanierungen wird der Verkehr häufig im Gegenverkehr durch eine einzige Röhre geleitet. Bei den Tunneln Noitzmühle und Steinhaus-Taxlberg ist das derzeit laut Asfinag nicht möglich. Die technischen Anlagen für Lüftung und Verkehrssteuerung sind nicht für Gegenverkehr ausgelegt.
Von Mitte September 2027 bis Ende Juni 2028 folgt die zweite Bauphase. Dann werden die beiden anderen Tunnelröhren saniert. Der Verkehr kann zu diesem Zeitpunkt bereits mit jeweils einer Fahrspur pro Richtung durch die erneuerte Unterflurtrasse geführt werden. Eine weitere Totalsperre einer Fahrtrichtung ist damit nicht notwendig.