Sie koordinieren Termine, beantworten Anfragen, erledigen Schriftverkehr und sorgen dafür, dass im Büro nichts liegen bleibt. Sekretärinnen und Sekretäre übernehmen in vielen Unternehmen eine zentrale Rolle. Beim Gehalt gibt es allerdings deutliche Unterschiede. Das durchschnittliche Bruttogehalt für Beschäftigte im Sekretariat liegt in Österreich 2026 bei rund 38.600 Euro brutto im Jahr. Bei 14 Gehältern entspricht das etwa 2.757 Euro brutto pro Monat.
Damit ist das Einkommen allerdings nicht für alle gleich. Je nach Berufserfahrung, Region, Branche und konkretem Aufgabenbereich reicht die genannte Gehaltsspanne von rund 27.000 bis 58.000 Euro brutto jährlich. Wer neu in den Beruf einsteigt, liegt in der Regel noch deutlich unter den Gehältern langjähriger Mitarbeiter. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt das Einkommen.
Auch die jeweilige Betriebszugehörigkeit kann eine Rolle spielen, da viele Kollektivverträge mit zunehmenden Berufsjahren höhere Mindestgehälter vorsehen. Wer bereits mehrere Jahre im Sekretariat arbeitet, kann dadurch schrittweise auf ein höheres Gehaltsniveau kommen. Wie stark die Entwicklung ausfällt, hängt allerdings vom jeweiligen Kollektivvertrag und Arbeitgeber ab. Auch der Arbeitsort kann sich auf das Einkommen auswirken.
In Wien und anderen österreichischen Landeshauptstädten sind die Gehälter häufig höher als in ländlichen Regionen. Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Sekretärin in Wien automatisch mehr verdient. Entscheidend sind weiterhin der Arbeitgeber, die Branche, die konkrete Position und die geforderten Aufgaben. Besonders groß können die Unterschiede zwischen einzelnen Branchen sein. Große Unternehmen sowie Arbeitgeber aus der Industrie, dem Banken- und Versicherungsbereich zahlen häufig über dem Durchschnitt.
In kleineren Betrieben oder sozialen Einrichtungen liegen die Gehälter dagegen eher näher an den jeweiligen kollektivvertraglichen Mindestwerten. Damit kann derselbe Beruf je nach Arbeitgeber deutlich unterschiedlich bezahlt werden. Auch die Größe eines Unternehmens kann dabei eine Rolle spielen.
Nicht jedes Sekretariat ist gleich. Während manche Beschäftigte vor allem klassische Büroaufgaben übernehmen, reicht das Tätigkeitsfeld in anderen Positionen weit ins Office-Management hinein. Wer zusätzlich Termine für mehrere Personen koordiniert, Veranstaltungen organisiert oder umfangreichere administrative Aufgaben übernimmt, kann einen höheren Verdienst erzielen. Auch Fremdsprachenkenntnisse können den eigenen Marktwert erhöhen.
Besonders bei höher eingestuften Sekretariats- oder Assistenzpositionen sind deshalb auch Gehälter am oberen Ende der genannten Spanne möglich. Die aktuelle Gehaltsübersicht zeigt damit eine breite Spanne. Das durchschnittliche Jahreseinkommen liegt bei etwa 38.600 Euro brutto, während die genannten Gehälter je nach Rahmenbedingungen von rund 27.000 bis 58.000 Euro reichen.
Umgerechnet auf 14 Gehälter entspricht der Durchschnitt etwa 2.757 Euro brutto monatlich. Am oberen Ende der genannten Jahresgehaltsspanne wären es rechnerisch rund 4.143 Euro brutto pro Auszahlung. Wer im Sekretariat arbeitet, kann sein Einkommen vor allem durch Berufserfahrung, zusätzliche Verantwortung und die Wahl der Branche beeinflussen. Zwischen einem kleinen Büro und einer spezialisierten Assistenzposition in einem großen Unternehmen liegen beim Gehalt daher mitunter mehrere tausend Euro pro Jahr.