E-Bikes gibt es mittlerweile in allen Formen und Preisklassen. Manche setzen auf komplexe Apps, andere auf Minimalismus. Doch egal, welches Modell du besitzt – eine besonders nützliche Funktion ist bei vielen Rädern verfügbar, ohne dass die Besitzer davon wissen.
E-Bikes dürfen laut Straßenverkehrsgesetz über eine elektromotorische Anfahr- oder Schiebehilfe verfügen. Diese ermöglicht es, auch ohne gleichzeitiges Treten mit bis zu 6 km/h zu fahren. Praktisch ist das etwa beim Schieben des oft 30 kg schweren E-Bikes oder beim Anfahren an Steigungen.
Die Aktivierung ist denkbar einfach, heißt es auf "inside-digital.de": Die Plus-Taste am Lenker, die normalerweise die Tretunterstützung reguliert, muss einfach länger gedrückt gehalten werden. Das Rad fährt dann von selbst los – ähnlich einem Totmannschalter.
Allerdings unterstützen nicht alle E-Bikes die Anfahr- und Schiebehilfe. Manchmal muss die Funktion erst im Menü oder per Tastenkombination freigeschaltet werden, bevor das Halten der Plus-Taste funktioniert. Im Zweifelsfall hilft ein Blick ins Handbuch.
Manche Hersteller bieten sogar eine gangabhängige Schiebehilfe: Bei höherem Gang fährt das E-Bike schneller, bei niedrigerem langsamer. So lässt sich die Geschwindigkeit individuell anpassen – vorausgesetzt, das eigene Modell unterstützt diese Option.