Sie stehen oft schon früh am Morgen in der Küche, bereiten Speisen zu und sorgen dafür, dass in Restaurants, Hotels oder Gasthäusern alles reibungslos läuft. Der Beruf des Kochs verlangt Kreativität, Organisationstalent und Belastbarkeit. Doch wie hoch fällt das Gehalt aus? Aktuelle Zahlen zeigen: Im Durchschnitt verdienen Köchinnen und Köche in Österreich rund 34.500 Euro brutto pro Jahr. Das entspricht bei den hierzulande üblichen 14 Gehältern etwa 2.464 Euro brutto pro Monat.
Wie viel tatsächlich auf dem Gehaltszettel landet, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab. Berufserfahrung, Position, Betriebsgröße und Region können das Einkommen deutlich beeinflussen. Auch zwischen einem kleinen Gasthaus und einem Luxushotel gibt es oft große Unterschiede.
Berufseinsteiger orientieren sich an den kollektivvertraglichen Mindestgehältern im Hotel- und Gastgewerbe. Diese basieren weiterhin auf dem Tabellenstand vom Mai 2025, da für das Jahr 2026 kein neuer Lohn- und Gehaltsabschluss erzielt wurde.
Je nach Bundesland und Einstufung beginnen viele Köchinnen und Köche mit einem Bruttomonatsgehalt von rund 2.080 Euro. Mit wachsender Erfahrung steigt das Einkommen in den folgenden Berufsjahren schrittweise an.
Die durchschnittliche Gehaltsspanne ist in der Branche groß. Aktuelle Gehaltsdaten zeigen Jahresbruttogehälter zwischen etwa 22.500 und 52.900 Euro. Wie hoch der Verdienst ausfällt, hängt unter anderem von der Qualifikation und der übernommenen Verantwortung ab.
Wer als Chef de Partie, Sous Chef oder Küchenleiter arbeitet, kann deutlich höhere Gehälter erzielen. In der gehobenen Hotellerie oder in Haubenrestaurants sind Monatsgehälter von mehr als 3.000 bis rund 4.300 Euro brutto möglich.
Auch der Arbeitsort spielt beim Einkommen eine wichtige Rolle. In Wien liegt das durchschnittliche Jahresgehalt für Köche bei rund 33.400 Euro brutto. In touristisch geprägten Regionen oder bei spezialisierten Betrieben können die Gehälter allerdings höher ausfallen.
Zusätzlich zahlen manche Arbeitgeber freiwillige Prämien oder gewähren Sachleistungen wie kostenlose Verpflegung oder Personalunterkünfte. Solche Vorteile können den finanziellen Gesamtwert eines Arbeitsplatzes erhöhen.
Der Beruf bringt häufig Schichtdienste sowie Arbeit an Wochenenden und Feiertagen mit sich. Gerade in Hotels oder Restaurants mit langer Öffnungszeit gehören Abenddienste zum Alltag. Je nach Betrieb können dafür Zuschläge oder Überstundenvergütungen bezahlt werden.
Wie hoch das tatsächliche Einkommen ausfällt, hängt deshalb nicht nur vom Grundgehalt, sondern auch von den geleisteten Arbeitsstunden und dem jeweiligen Arbeitsvertrag ab.
Die aktuellen Zahlen zeigen: Köchinnen und Köche verdienen in Österreich durchschnittlich rund 34.500 Euro brutto pro Jahr beziehungsweise etwa 2.464 Euro brutto pro Monat.
Während Berufseinsteiger meist ab rund 2.080 Euro brutto beginnen, sind in verantwortungsvollen Positionen wie Sous Chef oder Küchenleiter Monatsgehälter von mehr als 4.000 Euro brutto möglich. Berufserfahrung, Spezialisierung und der Arbeitsplatz entscheiden letztlich darüber, wie hoch der Verdienst tatsächlich ausfällt.