Eine Photovoltaikanlage aus dem Jahr 2011 liefert auch nach 14 Jahren Betrieb noch erstaunlich gute Ergebnisse. Der Besitzer eines Einfamilienhauses in der deutschen Region Osthessen hat seine Energiebilanz für 2025 veröffentlicht – und die Zahlen können sich sehen lassen.
Die Dachanlage mit einer Leistung von 9,12 Kilowattpeak erzielte im vergangenen Jahr einen Solarertrag von rund 9.784 Kilowattstunden. Das entspricht mehr als 1.070 Kilowattstunden pro Kilowattpeak – ein überdurchschnittlicher Wert.
"Die Anlage brummt immer noch wie blöd, auch nach inzwischen über 14 Jahren in Gebrauch", erklärt der Betreiber, wie "Chip" berichtet. Insgesamt hat die Anlage seit der Inbetriebnahme rund 135.600 Kilowattstunden Strom erzeugt.
Die ursprüngliche Investition von rund 21.500 Euro hat sich rechnerisch längst amortisiert. Allein durch den eingespeisten Strom wären bereits knapp 39.000 Euro zusammengekommen. Ein erheblicher Teil des Stroms wird heute jedoch selbst verbraucht.
Seit 2018 fährt der Betreiber ausschließlich elektrisch. Im Jahr 2025 wurden rund 838 Kilowattstunden in Elektrofahrzeuge geladen – möglichst mit eigenem PV-Strom. Für Strom und Heizöl fielen 2025 Gesamtkosten von nur rund 1.580 Euro an, also etwa 132 Euro pro Monat.
Die guten Ergebnisse passen ins Bild: Laut Bundesverband der Solarwirtschaft haben Solaranlagen 2025 in Deutschland mehr Strom erzeugt als jemals zuvor. Photovoltaik trug mit 18 Prozent zum Strommix bei und überholte damit erstmals Braunkohle und Erdgas.
Der Hausbesitzer plant, den Anteil erneuerbarer Energien weiter zu erhöhen. "Ich möchte weg davon, wertvolle Rohstoffe zu verbrennen", sagt er. Die Langzeitbilanz zeigt: Auch ältere Solaranlagen können einen wichtigen Beitrag zur Eigenversorgung leisten.