Sekundenschlaf mit schweren Folgen für den Verkehr! In der Nacht auf Freitag (30. Oktober) ist auf der Inntalautobahn (A12) bei Wörgl ein Klein-Lkw samt Anhänger umgestürzt.
Das Gespann kam quer über der Autobahn zum Liegen und blockierte sämtliche Fahrstreifen in Richtung Deutschland. Für den Lenker ging der Unfall glimpflich aus: Er blieb unverletzt.
Der Unfall ereignete sich gegen Mitternacht kurz vor der Autobahnabfahrt Wörgl Ost. Ein Fahrer mit einem in Tschechien zugelassenen Klein-Lkw samt Anhänger war auf der A12 unterwegs, als er laut dem vorliegenden Unfallbericht am Steuer kurz einschlief.
Durch den Sekundenschlaf geriet das Fahrzeug auf das Bankett neben der Mittelbetonleitwand. Anschließend verlor der Lenker die Kontrolle über sein Gespann.
Der Klein-Lkw kam ins Schleudern und stürzte gemeinsam mit dem Anhänger um. Die Fahrzeuge blieben schräg über der gesamten Fahrbahn liegen.
Für den Verkehr in Richtung Deutschland ging vorerst nichts mehr. Das umgestürzte Gespann versperrte sämtliche Fahrstreifen der wichtigen Transitstrecke. Die alarmierte Stadtfeuerwehr Wörgl rückte zur Unfallstelle aus. Auch der Rettungsdienst wurde verständigt.
Der Fahrer hatte bei dem Unfall Glück. Er wurde von den Rettungskräften untersucht, blieb aber nach den vorliegenden Informationen unverletzt.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wörgl machten sich anschließend daran, die Autobahn zumindest vorübergehend wieder befahrbar zu machen.
Mithilfe eines schweren Rüstfahrzeugs zogen sie den umgestürzten Klein-Lkw und den Anhänger so weit auf den Pannenstreifen, dass die Fahrbahn kurzfristig wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.
Die eigentlichen Bergungsarbeiten konnten damit vorbereitet werden, ohne dass die gesamte Strecke weiterhin blockiert bleiben musste. Die Unfallaufnahme übernahm eine Streife der Verkehrspolizei Wiesing.