Ein Wohnhauseinbruch in Würmla (Bezirk Tulln) hat nun ein Nachspiel: Ermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich konnten einen 47-jährigen Nordmazedonier als Beschuldigten ausforschen. Er soll beim Einbruch am 7. November 2025 mehrere Münzen und ein Fernglas entwendet haben.
Weitere polizeiliche Ermittlungen ergaben zudem, dass Bedienstete des Stadtpolizeikommandos St. Pölten bereits Ermittlungen gegen den Beschuldigten führten – wegen eines Bargelddiebstahls vom 21. Juli 2025 aus einer Wohnung in St. Pölten.
Gegen den Mann wurde von der Staatsanwaltschaft St. Pölten ein Europäischer Haftbefehl erlassen. Ende Februar 2026 wurde der mutmaßliche Serientäter schließlich in Deutschland festgenommen.
Am Donnerstag, dem 12. März, erfolgte die Auslieferung nach Österreich, wo ihn Beamte des Landeskriminalamtes Niederösterreich festnahmen. Bei der Einvernahme zeigte sich der Beschuldigte zum Einbruchsdiebstahl geständig, zum Bargelddiebstahl jedoch nicht.
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der 47-Jährige in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.