Die US-Amerikanerin ist zweifellos die beste Skifahrerin der Gegenwart. Die Zahlen sprechen für sich: zwei Goldmedaillen bei Olympia, acht Siege bei Weltmeisterschaften und 103 Siege im Weltcup. Damit aber nicht genug: In Cortina soll bei den Olympischen Spielen die nächste „Goldene” her – und dafür kann sich die 30-Jährige auf ganz besondere Unterstützung verlassen: die ihres Freundes Aleksander Aamodt Kilde.
Den großen Vorteil der Beziehung zum norwegischen Skistar schilderte die Technik-Spezialistin jetzt im "Wall Street Journal". "Eines der Dinge, die ich am meisten daran liebe, mit jemandem verlobt zu sein, der das Gleiche tut wie ich, ist, dass man diese Aspekte seines Lebens nicht erklären muss", so Shiffrin.
Die US-Amerikanerin führt ihre Gedanken weiter aus: "Du musst nicht erklären, warum du reist, warum du so beschäftigt bist, warum du früh ins Bett musst, weil du jeden Tag um 4:30 Uhr aufstehen musst. Du musst es nicht erklären. Er weiß es einfach. Und ich glaube, das Gleiche gilt für ihn über mich."
Und mit diesem großen Verständnis soll es bei Olympia mit ihrer dritten Goldmedaille klappen. Kilde hingegen ist nicht bei dem Großereignis am Start. Nach seinem Comeback verkündete der Speed-Spezialist vergangene Woche, seine Weltcup-Saison vorzeitig zu beenden. Grund dafür sind körperliche Probleme, die mit dem erhöhten Trainingspensum aufgetreten sind.
"Mit dem plötzlichen Anstieg des Trainings im Renntempo braucht mein Körper mehr Zeit, als mein Kopf es gerne hätte. Das hat zu den Rückenproblemen geführt, die mich von Kitzbühel ferngehalten und das Rennen in Crans-Montana alles andere als einfach gemacht haben. Daher habe ich beschlossen, meine Saison früher als geplant zu beenden", schildert der Norweger.