Peter Schaider machte in Wien die Shoppingcenter Auhofcenter und Riverside groß und führt eine erfolgreiche Friseurkette. Die Wirtschaftspolitik der Regierung und die neue Generation an Lehrlingen lassen ihm die Haare zu Berge stehen.
Im großen "Heute"-Interview (Video in voller Länge oben) sprach Peter Schaider über:
"Die Regierung sollte eigentlich aktiver auf die Wirtschaft eingehen. Wir haben gigantische Teuerungsraten. Dennoch wird alles viel zu langsam entschieden."
"Diese ganze EU ist ein Verein, der nicht kalkulierbar ist. Früher hat man eine Liste ausgefüllt, jetzt füllt man zehn Listen aus."
"Mit 2,40 € ist sie einfach zu gering, um den stationären Handel zu stärken. Man müsste die Paketsteuer auf jeden Fall verdoppeln – 5 Euro, ich wäre auf jeden Fall dafür."
„"Früher haben wir damit begonnen, ihnen Haare waschen beizubringen. Heute lernen wir ihnen grüßen.“Peter Schaider Eigentümer Auhofcenter
"Lächerlich. Das ist nicht einmal irgendwas. Die Lohnnebenkosten-Senkung müsste sich in einem Bereich von 10 bis 15 Prozent abspielen."
"Ich habe in den letzten 40 Jahren 2.500 Lehrlinge ausgebildet. Darauf bin ich sehr, sehr stolz. Heute bleiben von 100 Lehrlingen 20 bis 25 über."
"Früher haben wir damit begonnen, ihnen Haare waschen beizubringen. Heute lernen wir ihnen grüßen, Hand geben, in die Augen schauen."
"Ein Friseur-Lehrling wollte zwei Tage Home Office machen – wie kann man auf so eine Idee kommen? Ein anderer wollte eine Teilzeit-Lehre. Die Leute sind nicht ganz dicht."
"Ich habe hart gearbeitet, schlaflose Nächte gehabt. Es hat keinen interessiert, ob ich 40, 60 oder 80 Stunden gearbeitet habe."