‼️ Jetzt geht für Österreich die WM so richtig los. Am Mittwochmorgen (6 Uhr) bestreitet das ÖFB-Team bei der WM in San Francisco sein erstes Gruppenspiel gegen Jordanien. Hier versorgen wir euch in den Stunden vor dem großen Showdown mit den wichtigsten Infos rund um den ÖFB-Hype. Wo steigen die Fan-Partys? Was passiert rund ums Team? Was müsst ihr sportlich wissen? Hier versäumt ihr nichts!
▶️ Österreich gegen Jordanien – Ankick: 6 Uhr. Hier geht's zum Ticker.
▶️ Gruppengegner und WM-Titelverteidiger Argentinien trifft zuvor schon um 3 Uhr auf Algerien.
Christoph Baumgartner kann wegen seiner schweren Verletzung nicht auf dem Rasen mithelfen, ist aber als Motivator dabei. "Ich werde auf der Bank sitzen. Das war mein Wunsch und auch der vom Trainer. Er will, dass ich so nahe wie möglich bei der Mannschaft bin. Es freut mich, dass wir da eine Lösung gefunden haben", sagt der ÖFB-Star wenige Stunden vor dem Anpfiff.
In neun Stunden erfolgt der Ankick. An der US-Westküste ist es 12 Uhr mittags. Die Spieler haben im Team-Hotel in San Francisco gut geschlafen, danach gefrühstückt. Die Trainer besprachen bereits die letzten Details für die Partie gegen Jordanien, teilten sie dann der Mannschaft mit. Die Aufstellung ist intern bereits seit einigen Tagen bekannt. Ralf Rangnick kündigte im Vorfeld mögliche Überraschungen an – oder war es doch nur ein Poker?
Österreichs erstes WM-Spiel seit 10.220 Tagen steigt im Football-Stadion der San Francisco 49ers. Im Normalfall heißt die Arena Levi's Stadium, die FIFA taufte sie vorübergehend in San Francisco Bay Area Stadium um. Die ÖFB-Stars schauten sich beim "Pitch Walk" bereits um.
Eigentlich darf WM-Debütant Jordanien auf dem Weg Richtung Aufstieg kein Stolperstein sein. Schaut man auf die Quoten, dann ist Österreich der klare Favorit. Doch eine Sache spricht gegen die ÖFB-Truppe. Welche das ist, lest ihr hier.
Wie gut ist unser WM-Auftaktgegner? Ich habe Jordanien zuletzt im Test beim 1:4 gegen die Schweiz beobachtet. Das Niveau war sehr überschaubar. Es war ein Test, das soll man nicht überbewerten. Aber: Unser WM-Gegner hat nicht gut ausgesehen. Mal haben sie gepresst, mal nicht – das war nicht Fisch und nicht Fleisch.
Stürmer Sabra von Lok Zagreb fällt jetzt auch noch verletzt. Ich rechne mit einem klaren Sieg von Österreich zum WM-Start. Mein Blick auf die Gruppengegner fällt generell positiv aus: Argentinien ist der Favorit, Lionel Messi noch immer das Um und Auf. Aber ich bezweifle, dass der Hunger nach dem WM-Titel 2022 so riesig ist – das ist eine Chance für uns.
Die sehe ich auch gegen Algerien. Beim 1:0-Sieg im Test gegen Holland sah ich richtig gute Zocker in ihrem Team. Algerien spielt aber hinten alles raus. Das ist ideal für hohe Balleroberungen, um dann selbst schnell vertikal zu spielen. Genau das taugt Teamchef Rangnick und seinem Team. Zudem verlieren die Algerien-Stars Mahrez und Slimani schnell die Lust, wenn sie früh gestört werden und es einmal nicht läuft.
Die WM kann für uns losgehen. Ich bin positiv.
Der Wecker klingelt am Mittwoch für viele Österreicher deutlich früher als sonst. Die Zeitverschiebung und die frühe Ankickzeit verlangen heimischen Fans viel ab.
Doch was passiert, wenn die Partie in die Verlängerung der Frühstückspause geht? Darf man später ins Büro kommen? Im Homeoffice jubeln? Oder nach einem Sieg gleich die Korken knallen lassen?
Der ÖGB hat die wichtigsten Fragen beantwortet:
Wer glaubt, nach dem frühen Fußballfrühstück einfach eine Stunde später in der Arbeit auftauchen zu können, wird enttäuscht. Die Arbeitszeit bleibt grundsätzlich unverändert. Wer später kommen will, braucht dafür eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber - etwa über Gleitzeit, Urlaub oder Zeitausgleich.
Auch ein WM-Sieg ist kein Freibrief für eine Party im Büro. Jubeln und Fachsimpeln mit Kollegen sind zwar erlaubt, die Arbeitspflicht bleibt aber bestehen. Alkohol und ausufernde Feiern können rasch unangenehm werden.
Immerhin: Der Arbeitgeber darf eine kleine Feier erlauben. Ein gemeinsames Frühstück oder eine verlängerte Pause nach dem Spiel sind möglich. Weniger erfreulich für Fußballfans: Wer während der Arbeitszeit heimlich Zusammenfassungen streamt oder Tore auf dem Handy verfolgt, riskiert Ärger. Das gilt übrigens auch im Homeoffice. Und was ist mit Schlafmangel nach dem frühen Anpfiff? Auch hier ist die Antwort eindeutig: Wer wegen Fußball zu müde ist, muss trotzdem arbeiten.
Gelingt Österreich tatsächlich Historisches, die große Sensation, der Weltmeister-Titel? Auch, wenn es viele nicht für möglich halten. Ein viraler KI-Clip macht den Fans vor Österreichs Einstieg ins Turnier schon mal den Mund richtig wässrig.
Am Tag vor dem Hit gegen Jordanien verbreitet sich ein Video im Netz rasend schnell. Was ist zu sehen? David Alaba, Marko Arnautovic, Marcel Sabitzer und Ralf Rangnick in 30 Jahren. In einer fiktiven Doku sprechen sie täuschend echt über die geschichtsträchtigen Ereignisse im Sommer 2026, die sie zum Weltmeistertitel führten.
Es handelt sich um ein Satireprojekt von "Sequence Five", eine fiktive Doku. Die Gefühle, die dabei nicht nur bei Fans ausgelöst werden, sind aber echt. So kommentierte sogar das österreichische Nationalteam mit seinem offiziellen Account auf Instagram: "Nice One! You never know. GEMMA!"
Sportlich will es Teamchef Ralf Rangnick offensiv anlegen. Schon jetzt ist klar: Gegen Jordanien ist das ÖFB-Team in der Favoritenrolle und schon etwas unter Zugzwang. Denn: Mit den folgenden Brocken – Titelverteidiger Argentinien und Algerien – soll gegen den Gruppenaußenseiter Zählbares her.
Am Tag vor dem historischen Spiel herrschte beim ÖFB-Team volle Konzentration. "Wir werden das Spiel so bestreiten, als ob es ein Endspiel wäre", stellte Rangnick klar. Vor allem vor den schnellen Gegenstößen der Jordanier ist Österreich gewarnt. "Sie locken den Gegner gerne an und spielen dann mit langen Bällen schnelle Konter", erklärte der Teamchef.
Im ÖFB-Lager nehme jedenfalls niemand den Außenseiter auf die leichte Schulter. "Niemand glaubt, wir können das im Vorbeigehen gewinnen", betonte Rangnick. Eine Neuerung sind für beide Teams die Trinkpausen nach rund 22 Minuten. Die bisherigen WM-Spiele zeigten bereits, dass diese Unterbrechungen für dominante Mannschaften auch zum Nachteil werden können. "Die Cooling Breaks können Vor- und Nachteile haben", sagte Alaba. "Aber darüber haben wir uns nicht wirklich Gedanken gemacht."
Vor dem Auftaktspiel unseres Nationalteams gegen Jordanien (Mittwoch: 6 Uhr) steigt auch in Österreich die WM-Stimmung. Trotz der unwirtlichen Zeiten zieht es die Österreicher nach draußen zum gemeinsamen Schauen – oder drinnen. So zum Beispiel beim Public Viewing bei einem beliebten Wiener Wirt.
Das Salettl am Campus am Alten AKH in Wien mutiert beim ÖFB-Auftakt zur Frühstücks- und Party-Location.
"Eigentlich war das Public Viewing um 6 Uhr früh als Marketing-Gag für Stammgäste gedacht, doch die Idee hat sich im Salettl am Campus schnell weiterentwickelt", sagt Glaser zu "Heute". Mittlerweile sind alle Plätze ausgebucht, "aber spontan vorbeikommen könnte sich auszahlen, vielleicht verschlafen einige den Anpfiff und ihre Plätze bleiben frei."