Die ÖBB und die Stadt Wiener Neustadt setzten am späten Donnerstagnachmittag gemeinsam ein starkes Zeichen für mehr Sicherheit am Bahnhof Wiener Neustadt.
Im Rahmen eines gemeinsamen Rundgangs informierten Bürgermeister Klaus Schneeberger und ÖBB-CEO Andreas Matthä über bereits umgesetzte sowie geplante Sicherheitsmaßnahmen am und im Umfeld des Bahnhofs. Auch ÖBB-Immobilienmanagement GmbH-Geschäftsführer Erich Pirkl war dabei.
Sicherheitsthematische Punkte wurden im Rahmen des Sicherheitsrundgangs besprochen.
Kritik an dem Event kommt von der SPÖ: "Anstatt medienwirksame Rundgänge am Hauptbahnhof zu inszenieren, braucht es endlich die Wiedereinrichtung der Polizeiinspektion, eine professionelle Videoüberwachung und grundsätzlich mehr Exekutivbeamte in der Stadt!" Das hielt Wiener Neustadts SPÖ-Vizebürgermeister Rainer Spenger vor dem Hintergrund des heutigen Pressetermins mit ÖBB-Vorstandsvorsitzenden Andreas Matthä am größten Bahnknotenpunkt Niederösterreichs in einer Aussendung fest.
Der Landtagsabgeordnete begrüßt grundsätzlich, dass sich der ÖBB-Chef einen Überblick über die nach wie vor prekäre Sicherheitslage verschafft, denn dies liege ja in seiner Verantwortung als Grundeigentümer, meint aber: „Noch viel wichtiger wäre es, wenn der Herr Innenminister endlich grünes Licht für die Wiedereinrichtung der – von seinem ÖVP-Amtsvorgänger Ernst Strasser geschlossenen – Polizeiinspektion geben, die angekündigte staatliche Videoüberwachung umsetzen und für mehr Polizistinnen und Polizisten in Wiener Neustadt sorgen würde."