Normalerweise sorgen Philipp Rafetseder und seine Band Mountain Crew für ausgelassene Stimmung. Die oberösterreichischen Musiker sind für ihre energiegeladenen Auftritte bekannt, bei denen auch gerne einmal die T-Shirts fallen.
Das kommt offenbar besonders beim weiblichen Publikum gut an. "Wir ziehen uns auch das T-Shirt auf der Bühne aus und deswegen kommen oftmals Damen und sagen: Hey, kannst du fürs Foto auch das Shirt ausziehen", erzählt Rafetseder im Instagram-Format "Puls Baychtstuhl".
Doch bei einer Begegnung ging ein Fan nach seinen Angaben deutlich zu weit.
Der Sänger erinnert sich an eine Situation, in der er gerade saß und der vordere Lederhosenlatz offen war. "Auf einmal greift sie in diesen Schurz rein und packt so richtig zu", schildert Rafetseder den Vorfall.
Mit einer solchen Situation hatte der Musiker offenbar überhaupt nicht gerechnet. Seine Reaktion? Er konnte zunächst weder sprechen noch sich wehren.
"Ich hab das zum ersten Mal erlebt, dass ich so dagestanden bin und mein Mund ist so aufgegangen. Ich hab einfach nichts sagen können, ich war wie versteinert", berichtet er.
Besonders eindrücklich beschreibt Rafetseder das Gefühl, in diesem Moment völlig überrumpelt gewesen zu sein. "In dem Moment war ich einfach Passagier", sagt er.
Für den Mountain-Crew-Sänger steht jedenfalls fest, dass auch bei ausgelassenen Partys klare Grenzen gelten: "Angreifen, ohne dass man sagt, das ist ok, das geht halt nicht."
Mit seiner Schilderung macht Rafetseder deutlich: Nur weil ein Künstler auf der Bühne freizügig auftritt und seinen Fans nahekommt, bedeutet das noch lange nicht, dass ungefragte intime Berührungen erlaubt sind.