Nachdem am Freitagabend unweit von Genf vier Jugendliche bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, trauert die portugiesische Gemeinde Trancoso.
"Die Gemeinde Trancoso drückt ihre tiefste Trauer über den tragischen Tod von vier jungen Menschen aus unserer Gemeinde aus, der sich gestern Abend in Frankreich ereignet hat. Den trauernden Familien sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus und versichern ihnen unsere volle Solidarität", heißt es in einem Beitrag auf Facebook.
Die traurige Nachricht löste in ihrem Herkunftsland große Betroffenheit aus, bis hin zur Staatsspitze. Der Präsident Portugals, Marcelo Rebelo de Sousa, sprach auf der Website des Präsidialamts "den Familien der vier jungen Portugiesen aus Freiburg in der Schweiz, die bei einem tragischen Verkehrsunfall in Frankreich ums Leben gekommen sind, sein tiefstes Beileid aus". Er halte die Lage "genau im Auge, in Kontakt mit dem Staatssekretariat für portugiesische Gemeinschaften".
Laut der portugiesischen Zeitung "O Vilaverdense" waren die Opfer auf dem Weg nach Paris, wo sie ein Wochenende in Disneyland verbringen wollten. Die Beerdigungen sollen in der Schweiz stattfinden, schreibt die Zeitung, "auch wenn offizielle Informationen zur Überführung der Leichen noch ausstehen".
Die vier jungen Menschen, portugiesische Staatsangehörige und im Kanton Freiburg wohnhaft, kamen an einem Kreisverkehr in Collonges im Département Ain (F) ums Leben. Das Fahrzeug ging in Flammen auf, nachdem der Fahrer die Kontrolle verloren hatte. Von den Opfern – zwei Paaren – waren drei 18 Jahre alt und eines 16.