Nachdem Anna und Christian Sinemus angekündigt haben, dem verstorbenen Baumeister in ihrem Schanigarten einen eigenen "Richard Lugner Platz" zu widmen, reagiert nun Simone Lugner.
Für sie ist klar, dass eine private Initiative allein nicht reichen sollte. "Die Stadt Wien soll Richard ehren so wie es sich gehört, und ihm einen Platz, Weg, Allee oder Straße geben", sagt sie zu "Heute".
Besonders schmerzt sie, wie schnell Lugner aus ihrer Sicht aus dem offiziellen Stadtbild verschwunden ist. "Ist schon traurig wie schnell er nach seinem Tod in Vergessenheit geraten ist. Nicht bei der Bevölkerung allerdings."
Damit spielt die Witwe des Baumeisters auch auf die Diskussion um eine offizielle Benennung an. Eine entsprechende Ehrung war zuletzt nicht zustande gekommen. Nun setzt sie darauf, dass die Debatte damit noch nicht beendet ist.
Der private "Richard Lugner Platz" im Sinemus soll am 11. Oktober, an Lugners Geburtstag, enthüllt werden. Lugners Tochter Jacqueline und ihr Ehemann Leo haben der Aktion bereits ihr Go gegeben.