Es war ein emotionaler Start in den Pink-Ribbon-Monat: Bei der Auftaktveranstaltung wurde zunächst mit einer Schweigeminute an Andrea Kdolsky erinnert, die erst vergangene Woche im Alter von 63 Jahren an Krebs verstorben ist. Die ehemalige Gesundheitsministerin war fast 20 Jahre lang als Pink-Ribbon-Botschafterin im Einsatz.
An diesem Abend rückte dann plötzlich eine weitere persönliche Geschichte in den Mittelpunkt. Bettina Weniger-Assinger, die selbst seit Jahren als Pink-Ribbon-Botschafterin für Vorsorge und Früherkennung wirbt, sprach erstmals öffentlich über ihre eigene Brustkrebs-Diagnose.
"Ich gehöre jetzt auch zu denen, die die Diagnose bekommen haben", erzählt sie offen im ORF-"Seitenblicke"-Interview. Die Offenheit über ihre eigene Erkrankung verbindet sie dabei mit einer klaren Botschaft an andere Frauen.
Es ist ihr besonders wichtig, die Aufmerksamkeit an diesem Abend nicht nur auf ihre eigene Geschichte zu lenken. Sie appellierte an Frauen, Vorsorgeuntersuchungen ernst zu nehmen und nicht aufzuschieben: "Schauen wir, dass man wirklich zur Vorsorge geht, weil das kann Leben retten und umso früher man es erkennt, umso bessere Chancen hat man, dass man da wirklich gut herauskommt."