Showdown im Wiener Justizpalast! Am Freitag (20.03.) treffen Simone Lugner und ihre Stieftochter Jacqueline in einem explosiven Rechtsstreit aufeinander. Es geht auch dieses Mal um das Wohnrecht in der legendären Döblinger Villa von Richard Lugner.
Bereits im Dezember 2025 sorgten die Verhandlungen für Schlagzeilen, doch am 20. März werden wohl die spannendsten Aussagen fallen.
Worum geht es nun genau vor Gericht? Die Lugner & Söhne Privatstiftung klagt die Witwe des Baulöwen. Der Vorwurf: Sie soll sich in den letzten Tagen seines Lebens nicht ausreichend um Richard Lugner gekümmert haben und müsse daher die Villa im 19. Bezirk räumen.
Eine Haushaltshilfe sagte bereits im Dezember aus, dass Simone Lugner ihres Wissens nach selbst keine Pflegeleistungen für ihren Mann übernommen habe. "Meiner Meinung nach haben die beiden nicht zusammengelebt", hieß es damals. Für die Witwe ist klar: Das stimmt nicht.
Ihr Mann sei bis zuletzt nicht pflegebedürftig gewesen, konterte Simone. Dass sie nur selten zu Hause gewesen sei, liege an ihrer beruflichen Auslastung. "Ich gehe sicher nicht freiwillig aus der Villa", erklärte sie und geht gemeinsam mit ihrem Anwalt Florian Höllwarth gegen die Klage vor.
Eigentlich hätte Simone Lugner bereits im Dezember aussagen sollen, doch der Termin wurde aus Zeitgründen verschoben. Nun wird erwartet, dass die Witwe am Freitag als Erste vor Gericht aussagt – dann kommt es zum Showdown. Lugner-Tochter Jacqueline soll vor den Richter treten und ihre Sicht der Dinge schildern. Wann es zu einem Ende im Prozess kommt, ist derzeit noch nicht abzusehen.