Er zeigt Emotionen

Sinner gesteht: "Ich würde es gern auslöschen"

Tennis-Superstar Jannik Sinner spricht in einem Interview über den emotionalen Abschied von seinem Vater.
27.10.2026, 13:06
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Tennis-Superstar Jannik Sinner zeigt sich von einer ungewohnt emotionalen Seite! In einem seltenen Interview mit der italienischen Tageszeitung "La Repubblica" spricht der 25-Jährige über einen der schwierigsten Momente seines Lebens. Dabei kommen auch Erinnerungen an seinen Vater Hanspeter hoch.

Der Südtiroler gilt eigentlich als zurückhaltend und gibt nur selten persönliche Einblicke. Für das Interview wurde Sinner über mehrere Wochen zwischen August und Oktober von einer Journalistin begleitet.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Besonders emotional wurde es, als der Weltranglistenerste gefragt wurde, welchen Tag er am liebsten aus seinem Leben streichen würde.

Dabei dachte Sinner weder an seine bittere Finalniederlage gegen Carlos Alcaraz bei den French Open 2025 noch an sein Halbfinal-Aus gegen Novak Djokovic bei den Australian Open 2026. Stattdessen erinnerte sich der Italiener an seinen Abschied von zu Hause im Alter von nur 13 Jahren.

"Ich würde gerne das auslöschen, was ich an dem Tag empfunden habe, an dem ich von zu Hause weggegangen bin. Den Schmerz, als ich mich mit 13 Jahren in Mailand von meinem Vater verabschiedet habe, weil sich unsere Wege trennten und ein Band zerriss", erzählt Sinner.

Besonders der Abschied von seinem Vater Hanspeter habe tiefe Spuren hinterlassen. "Wir verabschiedeten uns, ich weinte wegen dieses Abschieds, und auch Papa weinte. Auf diesen Tag könnte ich gut verzichten. Es war ein viel zu starkes Gefühl."

Damals verließ Sinner seine Heimat in Südtirol, um im italienischen Bordighera seine Tenniskarriere voranzutreiben. Die Trennung von seiner Familie fiel dem damals 13-Jährigen besonders schwer.

Doch der Tennis-Star sprach auch über schöne Erinnerungen. Auf die Frage, welchen Moment er gerne noch einmal erleben würde, antwortete er: "Die Unbeschwertheit eines Wintersonntags, an dem ich mit meinen Freunden in den Dolomiten Ski fahre."

Sportlich steht Sinner unterdessen vor seinem Comeback. Nach seiner Verletzungspause will der 25-Jährige beim Six Kings Slam vom 27. bis 30. Dezember in Riad wieder auf dem Tennisplatz stehen.

red, 27.10.2026, 13:06
Mehr zum Thema