"Tötet mich, tötet mich"

Skrupelloser Plan! Das hatte Co-Pilot (29) wirklich vor

Neue Details zur Flydubai-Attacke! Der Co-Pilot soll geplant haben, den Kapitän auszuschalten und die Maschine in den Flughafen Ben Gurion zu steuern.
André Wilding
05.10.2026, 09:34
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Der Angriff im Cockpit der Flydubai-Maschine soll Teil eines noch größeren Plans gewesen sein. Der 29-jährige Co-Pilot wollte das Flugzeug laut israelischen Medienberichten nicht nur zum Absturz bringen, sondern gezielt in den Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv steuern.

Demnach soll der 29-Jährige den Flughafen bereits Monate zuvor mehrfach ausgekundschaftet haben. Ursprünglich habe er seinen Plan bereits im Juli umsetzen wollen. Gegenüber arabischen Ermittlern soll er angegeben haben, davon Abstand genommen zu haben, weil sich damals ein befreundetes Besatzungsmitglied an Bord befunden habe.

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Daraufhin soll er den geplanten Angriff auf den 30. September verschoben haben.

Flug sollte zunächst normal weitergehen

Der omanische Co-Pilot soll vorgehabt haben, den Kapitän auszuschalten und anschließend mit dessen Leiche im Cockpit weiter nach Tel Aviv zu fliegen.

Für den Tower sollte der Eindruck entstehen, dass an Bord alles normal verläuft. Die Boeing sollte demnach zunächst regulär zum Landeanflug auf Ben Gurion ansetzen. Erst danach wollte der Co-Pilot die Maschine laut den Berichten in den Flughafen steuern.

Kapitän öffnete Cockpittür

Kapitän Smit Machchhar schilderte im Gespräch mit Israels Premier Benjamin Netanjahu, wie der Angriff begonnen habe. Gegen 9.15 Uhr habe der Co-Pilot gefragt, ob er kurz beten könne.

Rund fünf Minuten später soll der 29-Jährige den Kapitän mit der Notfall-Axt angegriffen haben.

Trotz seiner schweren Verletzungen gelang es Machchhar, die Cockpittür zu öffnen. Drei Männer konnten daraufhin den Co-Piloten überwältigen und mit Kopfhörerkabeln fesseln.

Auf dem Boden soll der 29-Jährige immer wieder "Tötet mich, tötet mich" gerufen haben.

Ermittler verhören 29-Jährigen

Der 29-Jährige befindet sich derzeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Medienberichten zufolge kooperiert er dort mit den Ermittlern.

Auch israelische Spezialisten sollen den Co-Piloten verhören. Laut dem Portal Ynet droht dem 29-Jährigen die Todesstrafe.

wil,05.10.2026, 09:34