Schwere Zeiten für die Volkshilfe Oberösterreich: Ende vergangenen Jahres wurde bekannt, dass sie gleich mehrere Standorte schließen müssen. Die Einschnitte treffen insgesamt 13 Mitarbeiter, sie verlieren ihre Jobs.
Hintergrund: eine längere negative wirtschaftliche Entwicklung. Trotz verschiedener Maßnahmen sei es nicht gelungen, die Kundenfrequenz nachhaltig zu steigern oder die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen, hieß es.
Jetzt der nächste Dämpfer: Der Standort in der Linzer Glimpfingerstraße wurde vor wenigen Tagen einfach als Abladeplatz für Müll missbraucht. "So geht das nicht. Wirklich nicht", kritisiert die Volkshilfe auf Facebook. "Was hier passiert ist, macht uns wirklich traurig."
Nach dem feiertagsbedingten Betriebsurlaub ging es am Mittwoch ab 7 Uhr ans Aufräumen. "Heute" hat bei Pressesprecher Andreas Schmolmüller nachgefragt, ob so etwas schon öfter vorgekommen ist: "In diesem Ausmaß noch nicht, das war heftig." Spenden hätten sich mit Abfall vermischt und seien dadurch unbrauchbar geworden.
Man zähle auf die Einsicht der Bevölkerung und appelliere, außerhalb der Öffnungszeiten nichts abzustellen, betont Schmolmüller. In diesem Fall würden Ressourcen, Zeit und Geld dort fehlen, "wo sie wirklich gebraucht werden". Die bittere Bilanz der Saubermach-Aktion: drei Mitarbeiter, ein Lkw und 1.000 Euro Kosten.
Alle Infos, wie man die Volkshilfe unterstützen kann, findet man hier.