Dramatische Rettung in Südostasien: Die erfahrene Wanderin Jaslinda Saludin war allein aufgebrochen, um den Berg Gunung Batu Putih in Malaysia zu besteigen. Es handelte sich um eine Etappe auf der Trans-Spencer-Chapman-Tour, einer kräftezehrenden Strecke im Titiwangsa-Gebirgszug.
Nach ihrem Aufbruch wurde die 49-Jährige als vermisst gemeldet. An der Suche war unter anderem eine Spezialeinheit der Rettungskräfte beteiligt, auch Hubschrauber waren im Einsatz. Das Verschwinden der Frau sorgte in den Medien des Landes für große Aufmerksamkeit.
Am späten Samstag dann die erlösende Nachricht: Indigene Fischer entdeckten die Wanderin in einem Waldgebiet nahe der Kleinstadt Tapah im zentralen Bundesstaat Perak. Nach eigenen Angaben überlebte Jaslinda, indem sie Wasser aus Flüssen trank und Beeren sowie Pflanzen aß.
"Als wir hörten, dass sie wohlbehalten gefunden wurde, fühlte es sich an, als wären unsere Gebete erhört worden", sagte eine Freundin der Wanderin gegenüber lokalen Medien.
Nach ihrer Rettung wurde die 49-Jährige ins Krankenhaus gebracht. Sie habe leichte Verletzungen davongetragen, darunter "einige Wunden am Kopf". Malaysias Regierungschef Anwar Ibrahim sprach den an der Rettung Beteiligten seinen Dank aus.