Entscheidung gefallen! Kurz verkündet Hammer-Lockdown

Bundeskanzler Sebastian Kurz.
Bundeskanzler Sebastian Kurz.picturedesk.com
Österreich steht unmittelbar vor der Verlängerung des Lockdowns. Was die Regierungsspitze am Vormittag verkünden wird. 

Es waren intensive Verhandlungen, die der Verlängerung des Lockdowns in Österreich vorangegangen waren. Selbst aus den eigenen Reihen von Bundeskanzler Sebastian Kurz gab es zuletzt Kritik an einer Verlängerung. Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer drängte zumindest auf Öffnungsperspektiven. Schon am Freitagabend musste Kurz die Verlängerung des Lockdowns mit den Landeshauptleuten besprechen. Im Anschluss daran, war es Kärnten-Chef Peter Kaiser (SPÖ), der die Verlängerung der bis 24. Jänner geltenden Maßnahmen quasi bestätigte. 

Weil Kurz aber auch am Samstag noch mit den Sozialpartnern und erneut mit den Landeshauptleuten verhandelte, stand bis zuletzt nicht hundertprozentig fest, auf welche drastische Verschärfungen sich die Entscheidungsträger geeinigt haben. In groben Umrissen wurde, wie berichtet, bereits am gestrigen Samstag bekannt, dass sowohl weite Teile des Handels, als auch die komplette Gastronomie zu bleiben müssen. Auch für körpernahe Dienstleistungen heißt es wohl noch "Bitte warten". Somit muss auch der Friseurbesuch fürs Erste verschoben werden. 

Tourismus zu, FFP2-Pflicht kommt

Der Wintertourismus wird wohl auch gestrichen. Hotels müssen weiterhin geschlossen bleiben. Skipisten werden nur Einheimischen und Tagesgästen zur Verfügung stehen. Als wahrscheinlich gilt überdies eine Verschärfung der Maskenpflicht. In Supermärkten, Apotheken, Postämtern und Öffis gilt eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken als äußerst wahrscheinlich. ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian forderte in diesem Zusammenhang bereits am Samstag, dass der Bund die Kosten dafür nicht zur Gänze auf den Endverbraucher abschieben dürfe. 

Kolportiert wurde eine Verlängerung des Lockdowns um 14 Tage. Er soll also frühestens am 7. Februar 2021 um 23.59 Uhr enden. Einher mit dem Ende des Lockdowns soll dann auch die Rückkehr der Schulen in den Präsenzunterrichtgehen. Was die Ausübung von beruflichen Pflichten im Home-Office anbelangt, soll es erneut nur bei einer Empfehlung, aber keiner gesetzlichen Verpflichtung bleiben. 

Wie die neue Regelung im Detail aussehen wird, verkündet die Regierungsspitze ab 11 Uhr. "Heute" berichtet an dieser Stelle live und umfassend. 

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