Wärme, Stürme und Fluten

"Sofortiges Handeln nötig!" – Februar mit Extremwetter

Der heurige Februar lag global 1,49 Grad über dem vorindustriellen Niveau und zählt damit zu den fünf wärmsten Februar-Monaten seit Messbeginn.
Bernd Watzka
10.03.2026, 11:05
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Der heurige Februar brachte nicht nur ungewöhnlich hohe Temperaturen, sondern auch extreme Wetterereignisse. Laut Daten des EU-Klimadienstes Copernicus erlebten wir den global fünftwärmsten Februar seit Beginn der Messungen. Gleichzeitig kam es in mehreren Regionen zu schweren Überschwemmungen.

Tödliche Stürme und Hochwasser

Von den Fluten war besonders Westeuropa betroffen: Frankreich, Spanien, Portugal und auch Marokko erlitten außergewöhnlich starke Niederschläge. Mehrere heftige Stürme sorgten für Überschwemmungen mit großen Schäden. In einigen Regionen verloren Menschen ihr Leben oder ihre Existenzgrundlage.

Auch außerhalb Europas kam es zu extremen Wetterlagen. In Australien sowie in Teilen Afrikas, etwa in Mosambik und Botswana, führten starke Regenfälle ebenfalls zu schweren Überflutungen.

Globale Maßnahmen "dringend notwendig"

Samantha Burgess, Strategische Leiterin für Klima beim Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage, warnt: „Die Extremereignisse im Februar 2026 verdeutlichen die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels und die dringende Notwendigkeit globaler Maßnahmen."

Massive Temperatur-Unterschiede

Europa erlebte zudem starke Temperaturgegensätze. Während einige Regionen ungewöhnlich mildes Wetter hatten, brachten sogenannte atmosphärische Flüsse - schmale Bänder sehr feuchter Luft - enorme Niederschlagsmengen nach West- und Südeuropa.

Gleichzeitig erlebte die Arktis bei der Ausdehnung des Meereises den drittniedrigsten Wert für diesen Monat, mahnt Klima-Expertin Burgess.

Hohe Temperaturen in USA und Kanada

Auch in anderen Weltregionen lagen die Temperaturen deutlich über dem Durchschnitt. Besonders warm war es im Februar unter anderem in den USA, im Nordosten Kanadas, im Nahen Osten sowie in Zentralasien und Teilen der Ostantarktis.

Fakt ist: Für Klimaforscher sind solche Monate ein weiteres Signal - Extremwetter und Rekordtemperaturen treten immer häufiger gemeinsam auf.

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