Star Bottas enthüllt

Sogar Gefängnis droht: F1-Stars wollen GP nicht fahren

Formel-1-Pilot Valtteri Bottas lässt aufhorchen. Der Star-Fahrer erklärte, dass die Piloten ins Visier der italienischen Steuerfahnder geraten seien.
Sport Heute
01.10.2026, 15:00
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Wird das Formel-1-Finale 2026 kurzfristig nach Italien verlegt? Weil noch nicht feststeht, ob die letzten Saisonrennen in Katar und Abu Dhabi angesichts des Krieges im Nahen Osten stattfinden können, gilt Imola als möglicher Ersatz. Valtteri Bottas kann dieser Idee allerdings wenig abgewinnen.

Dabei geht es dem Cadillac-Piloten nicht nur um das Wetter im Dezember. "Ich weiß nicht, ob ihr von der italienischen Steuer gehört habt? Kein Fahrer will wegen der jüngsten Ereignisse wirklich in Italien fahren", erklärte der Finne.

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Sogar Haft angedroht

Hintergrund sind Steuerforderungen in Italien. Demnach erhielten alle Fahrer ein Schreiben, in dem die vergangenen sieben Jahre überprüft wurden. Sie seien aufgefordert worden, mindestens 50 Prozent bislang vermeintlich nicht eingehobener Steuern nachzuzahlen. Bei ausbleibender Zahlung sei sogar eine mögliche Haftstrafe thematisiert worden.

Bereits im April war berichtet worden, dass die italienische Finanzpolizei Guardia di Finanza administrative Prüfungen wegen mutmaßlicher Steuervermeidung bei Formel-1-Teams mit Sitz außerhalb Italiens eingeleitet habe. Demnach müssten Fahrer und Teams für die Tage, in denen sie in Italien Rennen fahren und Einnahmen – auch durch Sponsorevents – generieren, anteilsmäßig besteuert werden.

Auch Wetter als Problem

Zusätzlich sieht Bottas ein mögliches Dezember-Rennen in Imola wegen Nebels, niedriger Temperaturen und des frühen Sonnenuntergangs kritisch. Sollte die Formel 1 dennoch dort fahren, würde sich der 37-Jährige der Entscheidung anschließen. Er vertraue darauf, dass die Verantwortlichen kein Risiko für das Fahrerlager eingehen würden.

Sein bevorzugtes Saisonfinale machte Bottas mit einem Augenzwinkern dennoch deutlich: "Abu Dhabi, da gibt es keine Steuern, oder?" Zudem dürften laut dem Finnen wohl alle lieber "irgendwo fahren, wo es wärmer ist". Nach seinem aktuellen Informationsstand seien Katar und Abu Dhabi weiterhin vorgesehen.

red,01.10.2026, 15:00
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