Ende Jänner schockierte ein Fall aus Leoben ganz Österreich! In einem Wohnblock nahe dem LKH Leoben wurde der elfjährige Samuel getötet. Die Hauptverdächtige ist seine eigene Mutter (39). Am vergangenen Freitag alarmierte die Frau selbst gegen 14.40 Uhr die Einsatzkräfte.
In der Wohnung bot sich Polizei und Rettung ein schreckliches Bild. Der Bub wurde laut Obduktionsergebnis durch mehrere Stich- und Schnittverletzungen getötet. Als Tatwaffen wurden mehrere Messer sichergestellt. Wie es genau zu der Tat kam, war vorerst unklar. Fix war nur, dass der Elfjährige am Tattag nicht in der Schule erschienen war.
Die Mutter wurde noch am Tatort festgenommen. Sie hatte sich offenbar selbst Schnittverletzungen zugefügt. Die 39-Jährige musste daher in ein Krankenhaus gebracht und operiert werden. Laut einem Bericht der "Krone" soll die Frau zu ihrem Motiv nur einen Satz gesagt haben: "Der Bub war vom Teufel besessen!"
Gegenüber der "Kleinen Zeitung" wollte dies ein Polizeisprecher nicht bestätigen. Er sprach von einer "Falschmeldung". Jedenfalls dürfte sich die Frau in einem "psychischen Ausnahmezustand" befunden haben.
Zunächst konnte die 39-Jährige aufgrund ihres gesundheitlichen Zustandes auch nicht einvernommen werden. Dies habe sich nun geändert. Wie der "ORF Steiermark" berichtet, konnte die Frau nun erstmals befragt werden. Dabei legte sie ein Geständnis ab.
Dennoch bleiben einige Fragen offen. Die Staatsanwaltschaft Leoben betonte, dass jetzt ein psychiatrisches Gutachten klären soll, ob die Frau zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig war. Inzwischen wurde die 39-Jährige auch schon in die Justizanstalt Leoben überstellt.