Nach dem tödlichen Wohnhausbrand in Wagna am vergangenen Freitag liegen nun die Ergebnisse der Brandursachenermittlung sowie der Obduktion vor. Demnach dürfte das Feuer im Erdgeschoss durch unsachgemäßen Umgang mit offenem Feuer oder Licht ausgelöst worden sein.
Brandermittler des Landeskriminalamtes (LKA) Steiermark führten am Montag gemeinsam mit einem Experten der Landesstelle für Brandverhütung eine detaillierte Untersuchung der Brandstelle durch. Dabei stellte sich heraus, dass der Brand seinen Ursprung im Erdgeschoss hatte – genauer gesagt im Bereich des Vorhauses. Eine technische Ursache konnte ausgeschlossen werden, vielmehr gehen die Ermittler derzeit von offenem Feuer oder Licht als Auslöser aus.
Die am Dienstag durchgeführte Obduktion brachte zudem Gewissheit über die Identität des Opfers. Es handelt sich eindeutig um den 63-jährigen Hausbewohner. Als Todesursache wurde eine Kohlenmonoxid-Vergiftung festgestellt. Hinweise auf Fremdverschulden oder ein Gewaltdelikt ergaben sich im Zuge der Untersuchungen nicht.