"Ich bin glücklich, dass ich der Mannschaft helfen konnte, mit meinen zwei Toren. Für das bin ich da", erklärte Marko Arnautovic im "ORF" nach dem 2:0-Pflichtsieg des österreichischen Nationalteams in der WM-Qualifikation gegen Zypern.
Der 36-Jährige avancierte am Samstagabend einmal mehr zum Matchwinner, erzielte beide Tore des ÖFB-Teams. Und das in bester Stürmer-Manier: Zunächst (18.) vom Punkt und dann mit einem überlegten Abschluss (55.). Durch den Dreier stieß die Mannschaft von Ralf Rangnick die Tür zur WM-Qualifikation weit auf und darf hoffen, sich noch am Samstagabend fix für die Endrunde zu qualifizieren.
Nach dem Spiel zeigte sich Arnautovic sichtlich befreit. Klar, denn der Stürmer stellte mit seinen Treffern einmal mehr unter Beweis, dass er dem Nationalteam auch noch im hohen Fußballeralter helfen kann. "Ich habe es vor ein paar Jahren gesagt: Solange ich auf meinen Beinen stehen kann, spiele ich fürs Nationalteam", erklärte der Roter-Stern-Profi mit einem Schmunzeln. Der ÖFB-Rekordtorschütze erzielte gegen Zypern seine Team-Tore 46 und 47.
Die knifflige Pflichtaufgabe hat das ÖFB-Team jedenfalls souverän gelöst. "Uns war klar, dass wir hier herkommen mussten, um das Spiel zu gewinnen. Jetzt können wir uns zurücklehnen und schauen, was beim anderen Spiel passiert", schilderte Arnautovic. Noch am Samstag könnte die Teilnahme des ÖFB-Teams an der WM-Endrunde fix feststehen. Dafür muss Bosnien im Spiel gegen Rumänien Punkte liegen lassen.
Der Sieg des Nationalteams war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Das Erfolgsrezept dafür verriet Arnautovic im Interview. "Die Energie war ganz wichtig. Die Energie hat man am Platz gesehen. Die Energie hat man außerhalb auf dem Platz gesehen. Bei jedem Pressball, bei jeder Pressing-Situation. Da war die ganze Mannschaft dahinter. Das hat man auch gemerkt und gefühlt", erklärte der 36-jährige Stürmer.