Im Nordosten von Spanien ist ein Soldat bei den Löscharbeiten eines Waldbrands ums Leben gekommen. Regionalpräsident Jorge Azcón hat am Sonntag im Onlinedienst X seine "aufrichtige Anteilnahme" ausgesprochen.
Der Soldat war im Kampf gegen das Feuer in der Region Aragón im Einsatz. Laut örtlichen Medien hat sich sein Fahrzeug überschlagen. Hunderte Einsatzkräfte sind an den Löscharbeiten beteiligt.
Der Waldbrand in Aragonien wütet seit Tagen und bedroht inzwischen ein mittelalterliches Kloster. Von dort wurden am Donnerstag die Gebeine der ersten Könige des mittelalterlichen Königreichs Aragón in Sicherheit gebracht.
Auch Kunstwerke und ein Kelch wurden gerettet, während auf den umliegenden Hügeln die Flammen weiter loderten. Hunderte Menschen aus den umliegenden Orten mussten ihre Häuser verlassen. In Spanien hat es heuer schon mehrere schwere Waldbrände gegeben.
Tausende Menschen mussten vor den Flammen flüchten, besonders im Zentrum des Landes. Im Juli hat ein riesiges Feuer in der Provinz Ávila nahe Madrid gewütet. Bei einem weiteren schweren Brand in der andalusischen Provinz Almería sind mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen.
Wissenschaftler sagen, dass die durch den Menschen verursachte Klimakrise und die häufigeren, stärkeren Hitzewellen das Risiko für Waldbrände deutlich erhöhen. Dürre und mehrere Hitzewellen hintereinander haben die Vegetation in großen Teilen Südeuropas stark ausgetrocknet.