Das war nicht der Start, den sich Julia Scheib und die österreichischen Ski-Fans vorgestellt haben. Die 28-Jährige flog nach knapp 30 Sekunden beim Riesentorlauf in Sölden auf spektakuläre Art und Weise ab.
Danach blieb sie ein paar Sekunden im Schnee liegen und konnte dann selbstständig ins Ziel fahren.
Scheib, die bereits zwei Kreuzbandrisse hinter sich hat, gab danach im ORF-Interview ein bisschen Entwarnung: "Die ersten Checks waren mal positiv."
Auf die Frage von ORF-Mann Rainer Pariasek, ob sie einen weiteren Kreuzbandriss ausschließen könne, sagte Scheib: "Das hab ich ja schon zweimal gehabt, das (Kreuzbandriss, Anm.) hab ich gleich mal ausschließen können. Ich spür schon das Knie, aber es ist nichts Gröberes und das ist das Allerwichtigste."