Teilerfolg für Ex-Chef

Spesenskandal: In Hofreitschule war doch alles anders

Die Staatsanwaltschaft stellt einen Teil der Ermittlungen gegen Ex-Geschäftsführer Alfred Hudler ein. Jetzt stehen andere Vorwürfe im Raum.
Wien Heute
14.01.2026, 15:14
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Eklat in der altehrwürdigen Institution, 460 Jahre nach deren Gründung. Der ehemalige Geschäftsführer der Spanischen Hofreitschule, Alfred Hudler, wurde im September 2025 gefeuert – unter anderem wegen des Verdachts der Untreue. Der Vorwurf: Hudler soll private Reisen und Ausgaben über die Firma abgerechnet haben. Es war von einem Schaden von rund 15.000 Euro die Rede.

Jetzt ist klar: Die Staatsanwaltschaft Wien hat einen Teil der Ermittlungen eingestellt, das berichten Standard und profil. Bei den Spesenabrechnungen liege offenbar jetzt doch keine strafbare Handlung vor.

Ganz vom Tisch ist die Causa dennoch nicht: Die Ermittlungen wegen Untreue laufen weiter – nun geht es um Hudlers angeblich mangelhafte Aufsicht über die Finanzabteilung. Diese soll Rechnungen in der Höhe von rund 700.000 Euro nicht rechtzeitig bearbeitet haben. Das Problem wurde inzwischen behoben.

Hudler selbst hatte stets betont, bei den Abrechnungen korrekt gehandelt zu haben. Auch den neuen Vorwurf der fehlenden Kontrolle weist er laut Standard als substanzlos zurück.

Die Staatsanwaltschaft wartet jetzt auf einen externen Prüfbericht. Interimistisch leitet derzeit Maria Patek, einst Sektionschefin im Landwirtschaftsministerium, die Hofreitschule. Auch ein neuer Aufsichtsrat ist bereits im Amt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 14.01.2026, 15:14
Jetzt E-Paper lesen