Der serbische Profi Stefan Milicevic wurde wegen Spielmanipulationen für unglaubliche 24 Jahre gesperrt. Für den 29-Jährigen dürfte das Urteil das endgültige Karriereende bedeuten.
Die International Tennis Integrity Agency (ITIA) verhängte die drastische Strafe gegen den Serben. Neben der langjährigen Sperre muss Milicevic auch eine Geldstrafe von rund 62.500 Euro bezahlen.
Hintergrund der Sanktion sind schwere Manipulationsvorwürfe. Milicevic soll Teil eines "korrupten Netzwerks" gewesen sein und zahlreiche Tennismatches manipuliert haben.
Die Konsequenzen sind weitreichend. Bis zum 8. Oktober 2050 darf der Serbe an keinen Veranstaltungen teilnehmen, die von den internationalen Tennisorganisationen ATP, WTA und World Tennis, den Grand-Slam-Turnieren oder nationalen Verbänden organisiert beziehungsweise genehmigt werden. Auch eine Tätigkeit als Trainer ist dem 29-Jährigen während seiner Sperre untersagt.
Damit dürfte die Laufbahn des Serben endgültig beendet sein. Erst mit 53 Jahren wäre Milicevic wieder für den professionellen Tennissport zugelassen. Der große sportliche Durchbruch war dem 29-Jährigen ohnehin nie gelungen. Seine beste Platzierung in der ATP-Weltrangliste war Rang 1338.