Ganz große Emotionen

Sport-Star bricht in Tränen aus: "Wir haben Angst"

Ganz große Emotionen bei Nathalie Armbruster. Die dreifache WM-Silbermedaillengewinnerin bangt um ihre sportliche Zukunft.
25.10.2026, 21:44
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Emotionale Szenen bei Star-Wintersportlerin Nathalie Armbruster! Im Interview mit Eurosport kämpft die Top-Kombiniererin mit den Tränen. Die deutsche Wintersportlerin hat große Angst um die Zukunft ihrer geliebten Sportart. Der drohende Verlust der olympischen Perspektive könnte für sie und viele andere Athleten das Ende ihrer Karriere bedeuten.

"Wir haben einfach Angst vor der Zukunft", gesteht Armbruster offen. Besonders schlimm sei die Ungewissheit. Noch eine Saison soll alles wie bisher weiterlaufen, danach sei alles offen, die Perspektive der so traditionsreichen Wintersportart völlig offen.

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Die Sorge ist groß, dass die Nordische Kombination langfristig keine Zukunft mehr hat. Auch der frühere deutsche Top-Kombinierer Eric Frenzel hatte bereits davor gewarnt, dass in ein oder zwei Jahren "Schicht im Schacht" sein könnte. Denn die Disziplin ist vorerst aus dem Olympia-Programm gestrichen worden: zu uninteressant für Fans und TV-Zuschauer, zu wenig abwechslungsreich.

Tränen-Interview

Armbruster sieht die Situation ebenso dramatisch. "Das Dumme ist, dass Olympia die Grundlage für alles ist", erklärt die Deutsche. Ihre düstere Befürchtung: "Ohne Olympia kann so eine Sportart auch mal schnell zu Grabe getragen werden." Damit geht es längst nicht mehr nur um Wettkämpfe und Ergebnisse, sondern um die Existenz einer ganzen Disziplin.

Als Armbruster auf ihre persönliche Zukunft angesprochen wird, wird es besonders emotional. "Man hat schon Angst, dass es nicht weitergeht und man seine Leidenschaft aufgeben muss", sagt sie – und bricht dabei in Tränen aus. "Es ist ein echt großer Teil meines Lebens. Ich hatte mir schon vorgestellt, dass ich das noch ein paar Jahre machen kann."

Trotz aller Sorgen will sich Armbruster ihre Freude am Sport nicht nehmen lassen. "Ich habe mir fest vorgenommen, diese Saison nochmal von ganzem Herzen zu genießen und das Beste daraus zu machen", erklärt sie. Doch die Angst bleibt: Für die Kombiniererin könnte die kommende Saison weit mehr sein als nur ein weiteres sportliches Jahr.

red, 25.10.2026, 21:44