Hintergründe unklar

Sprengstoff-Alarm: Polizei stoppt gemieteten BMW

Am frühen Freitagmorgen entwickelte sich eine Routinekontrolle auf der deutschen Autobahn A3 zu einem Polizei-Großeinsatz.
Michael Rauhofer-Redl
30.01.2026, 11:26
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Auf der A3 kam es am Freitagmorgen (30.01.2026) gegen 02:00 Uhr zwischen Rosenhof und Kirchroth in Fahrtrichtung Passau zu einem größeren Polizeieinsatz. Auslöser war laut "NEWS5" eine routinemäßige Verkehrskontrolle eines BMW-Mietwagens zwischen der Anschlussstelle Rosenhof und Wörth an der Donau.

Im Zuge der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte sprengstoffverdächtige Utensilien und Hinweise auf möglichen Sprengstoff im Fahrzeug fest. In dem BMW befanden sich mehrere Taschen, deren Inhalt den Verdacht auf mögliche Sprengstoffbestandteile erhärtete. Die beiden Insassen des Fahrzeugs, eine Fahrerin und ein Beifahrer, wurden daraufhin vorläufig festgenommen und in ein Polizeipräsidium gebracht.

In der Nacht auf Freitag hielten Polizisten einen BMW an. Darin fanden sie einen sprengstoffverdächtigen Gegenstand.
NEWS5/ Lars Haubner

Sicherheitsbereich wurde ausgeweitet

Zur weiteren Abklärung wurden Spezialisten des Bayerisches Landeskriminalamt aus München hinzugezogen. Diese untersuchen seitdem das Fahrzeug sowie das aufgefundene Gepäck detailliert.

Gegen 05:50 Uhr wurde der Sicherheitsbereich auf rund 500 Meter ausgeweitet, die Autobahn A3 wurde in diesem Abschnitt großräumig abgesperrt. Die Sperrmaßnahmen hatten erhebliche Auswirkungen auf den morgendlichen Berufsverkehr.

Polizei hält sich bedeckt

Zu weiteren Hintergründen des Einsatzes, sowie zu den festgenommenen Personen machte die Polizei bislang keine weiteren Angaben. Die Ermittlungen dauern an.

Gegen 08:45 Uhr kam es zur Sprengung eines sprengstoffähnlichen Gegenstandes, da dieser nicht abtransport fähig war. Zudem wurde eine weitere Menge durch das Bayrische LKA abtransportiert.

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