Großer Erfolg für Österreich! Bei der IRO-Rettungshunde-Weltmeisterschaft 2026 in Codogno (Italien) sicherte sich Thomas Kölbl mit seiner Malinois-Hündin "Diabolos Cordum Anuk" den zweiten Platz in der Flächensuche. Gold holte sich Patrizia Gamberoni mit Vierbeiner "Ramblers Blues" aus Malta.
Das Duo ging für den Österreichischen Verein der Diensthundeführer (ÖVD) an den Start und erreichte insgesamt 268 Punkte. Davon entfielen 187 Punkte auf die Flächensuche und 81 auf die Unterordnung. Über den Erfolg freut sich auch sein Hundetrainer und Ehemann Daniel Oeler aus Großharras (NÖ). "Der Vizeweltmeistertitel ist eine Anerkennung für die anspruchsvolle Rettungshundearbeit und zeigt, wie wichtig eine konsequente Ausbildung sowohl für sportliche Spitzenleistungen als auch für die Vorbereitung auf reale Einsätze ist", so der erfahrene WM-Veteran zu "Heute".
Kölbl und die Schäferhündin Anuk sind nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch für internationale Katastropheneinsätze im Rahmen der "Austrian Forces Disaster Relief Unit" (AFDRU) qualifiziert. Im Ernstfall können sie bei der Suche nach verschütteten Menschen helfen. Auch in Österreich ist das Team im Einsatz: Bei den Rot-Kreuz-Suchhunden Hollabrunn unterstützen die beiden die Suche nach vermissten Personen. Grund zum Jubeln gab es in Italien übrigens auch in der Nationenwertung: Rot-Weiß-Rot belegte hinter Tschechien und Slowenien den dritten Platz.