Julien Ferrat will Mannheim mit einer ziemlich ungewöhnlichen Idee neu beleben: Der Stadtrat träumt von einer Swingerparty im Rathaus. Noch fehlt dafür allerdings das Okay der Stadt – und scheinbar auch ein konkreter Antrag.
Dennoch hat er auch schon den nächsten großen Plan, wie er gegenüber RTL erzählt. Ferrat will in Mannheim gleich ein ganzes FFK-Dorf errichten, das vor allem Swinger anlocken und damit den Tourismus ankurbeln soll.
Ganz neu ist Ferrats Faible für ungewöhnliche Aktionen nicht. Bereits 2025 organisierte er eine "Politische Bildungsfahrt nach Cap d'Agde" und reiste mit rund 30 Teilnehmern in den französischen FKK-Ort. Vor Ort gab es dann Gruppensex.
Auch eine Schweizerin namens "Mimi" war damals dabei und verrät im Gespräch mit RTL, dass sie mit Ferrat intime Momente verbracht habe. Vor laufender Kamera treffen die beiden nun erneut aufeinander. Die gelernte Bürokauffrau würde bei einer Party im Rathaus sofort dabei sein: "Wo zu sein, wo das eigentlich nicht üblich ist." Dafür würde sie sogar vier Stunden Anfahrt auf sich nehmen.
Ferrat selbst sieht hinter seiner Idee keinen PR-Gag. Seit Jahren wolle er FKK populärer machen und glaubt, damit auch finanziell etwas für Mannheim bewegen zu können. Sein Vorbild ist erneut Cap d'Agde: Er kann sich sogar ein eigenes Swinger-Dorf vorstellen, in dem etwa Einkaufen oder Gastronomie nackt möglich wären.
"Ich sehe hier ein Potenzial in Millionenhöhe", sagt er. Und ergänzt: "Besser als eine Steuererhöhung oder eine Gebührenerhöhung wär das allemal."
Von "RTL" befragte Mannheimer reagieren auf den Vorschlag allerdings überwiegend skeptisch, irritiert oder belustigt. "Den Tourismus wird es nicht anlocken – das ist der falsche Weg", meint eine Person. Die Stadt selbst stellt sich bisher ebenfalls in den Weg: Für eine Sexparty im Rathaus gibt es derzeit keine Zustimmung. Ferrat müsste außerdem erst konkrete Details vorlegen und einen offiziellen Antrag einreichen.