38-Jähriger starb im Spital

Stallbursche tot – Brand auf Pferdehof gibt Rätsel auf

Nach einem tödlichen Brand auf einem Reiterhof fand nun der Prozess statt. Die beiden Angeklagten wurden freigesprochen, Fragen bleiben offen.
Niederösterreich Heute
29.09.2026, 04:00
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Nach einem tödlichen Brand auf einem Reiterhof kurz vor Weihnachten 2025 im Bezirk Bruck/Leitha standen am Montag die Chefin (57) und ihr Freund (37) vor Gericht. Das Duo wurde freigesprochen.

Der 57-Jährigen und dem 37-Jährigen war beim Prozess am Landesgericht in Korneuburg u.a. Aussetzung und Quälen oder Vernachlässigen unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen vorgeworfen worden.

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Brand kurz vor Weihnachten

Am 22. Dezember 2025 war aus unbekannter Ursache ein von zwei rumänischen Stallburschen – zwei Brüder – bewohnter Container in Brand geraten. Einer der Stallburschen (38) soll laut Strafantrag von den Angeklagten trotz schwerster Verletzungen aufgefordert worden sein, sich im Büro in der Nähe des Containers vor den Rettungskräften zu verstecken.

Dadurch wurde der Mann aus Sicht des Staatsanwalts "in eine hilflose Lage gebracht". Erst nach 20 bis 30 Minuten soll der 38-Jährige den Einsatzkräften übergeben worden sein.

Stunden später starb der Mann im Wiener AKH, er hatte massive Verbrennungen erlitten. Auch der Bruder des Todesopfers wurde bei dem Brand schwer verletzt. Niemand sei verstekct worden, hielt die Verteidigung fest. Die Frage der Reiterhof-Chefin "Ist mit euch alles ok?" sei von beiden Stallburschen bejaht worden.

Richter: Zu viele Zweifel

Der Richter hielt fest, dass es zu viele Zweifel gebe, "um hier mit einer Verurteilung vorzugehen". Freispruch für die beiden Angeklagten (nicht rechtskräftig), Fragen bleiben aber offen.

red,29.09.2026, 04:00
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