Aber: kein Match gegen Beamte

Starkicker im Häf’n – nur 1x pro Woche Fußball erlaubt

Ein Ex-Bundesliga-Spieler sitzt derzeit nach einem Rückfall in der JA Josefstadt in Strafhaft. Selbst sportlich sieht es dort für ihn trist aus.
Christian Tomsits
12.05.2026, 05:30
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Der ehemals bekannte Bundesligaspieler verdribbelte sich im Leben ordentlich, tauschte zuletzt Strafraum mit Strafhaft– wir berichteten. Ein rascher Rückfall nur Wochen nach seiner bedingten Entlassung im vergangenen Jahr mit einer verhältnismäßig kleinen Schadenssumme von 1.500 Euro wurde dem gebürtigen Steirer zum Verhängnis.

Weil sich der wegen Betrugs bereits Verurteilte bei Freunden Geld ausgeborgt und nicht zurückgegeben haben soll, fasste er im heurigen März happige 14 Monate Haft aus. Unangenehm: Der Ex-Profisportler bekommt im Häf’n keine Premiumbehandlung. Das bedeutet: Sport ist auch für ihn nur einmal pro Woche erlaubt.

Und: Einen Fußballplatz sucht man in der Justizanstalt Josefstadt vergeblich. Häftlinge haben lediglich Zugang zu einer Turnhalle, in der man theoretisch ein kleines Kickerl hinter Gittern veranstalten könnte. Dazu müssten sich genügend Häftlinge melden und ihr Interesse kundtun. Bewegungsraum und ein Uniformierter aus der betreffenden Abteilung müssen zeitgleich verfügbar sein, dann spricht einem Spiel nichts entgegen.

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Aber: Laut "Heute"-Infos sind Matches zwischen Insassen und Beamten strengstens tabu. Mutige Straftäter könnten sich aber sicherlich das ein oder andere Mal mit dem Ex-Profi messen. Fix ist: Die Spiele enden immer mit dem Zug zum Zellen-Tor.

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