Stau-Alarm! Extreme Wartezeiten am Weg auf den Balkan

Wartezeiten gehören am Weg auf den Balkan zur Regel. Im Bild die slowenisch/österreichischen Grenze bei Spielfeld.
Wartezeiten gehören am Weg auf den Balkan zur Regel. Im Bild die slowenisch/österreichischen Grenze bei Spielfeld.ERWIN SCHERIAU / APA / picturedesk.com
Trotz Corona wälzen sich auch an diesem Wochenende wieder Blechkolonnen in Richtung Adria. An diesen Engstellen werden Staus erwartet.

20 Kilometer Rückstau mussten Autofahrer am vergangenen Wochenende alleine vor dem Karawanken Tunnel (A11) Richtung Slowenien in Kärnten verkraften. Aber auch dieses Wochenende wird es nicht weniger werden, prognostiziert der ÖAMTC.

Der Ferienbeginn in Teilen Deutschlands und den Niederlanden wird an den Grenzübergängen Suben (A8), Walserberg (A1) und Kufstein/Kiefersfelden (A12) bei der Einreise nach Österreich vor allem am Samstag zu längeren Wartezeiten führen.

Auf der Verbindung Walserberg (A1) – St. Michael (A10) – Villach (A10) – Karawankentunnel (A11) wird den Prognosen zufolge besonders viel los sein.

Die ÖAMTC-Verkehrsexperten warnen: Ein Unfall oder ein defektes Fahrzeug kann schnell zu Staus führen. Vor den Tunnelbereichen (etwa Oswaldibergtunnel bei Villach) muss mit Blockabfertigung gerechnet werden.

Staus in Ost und West

In Tirol wird voraussichtlich die Fernpassstrecke (B179) zeitweise überlastet sein. Aber auch auf der Pyhrnstrecke (A8/A9) von Suben über Wels und Graz Richtung Spielfeld wird es immer wieder nur langsam vorwärts gehen. Vor den Tunnels wird ebenfalls nur blockweise abgefertigt werden.

Im Osten werden die Kolonnen auf der Ost Autobahn (A4) vor der Baustelle bei Fischamend zeitweise kilometerweit zurückstehen, so die Experten weiter.

Lange Wartezeiten Richtung Balkan

Und: Reisende nach Kroatien müssen laut ÖAMTC an den slowenisch-kroatischen Grenzen erneut lange Wartezeiten einplanen – vor allem bei dem Grenzübergang Gruskovje/Macelj.

Aber auch die Rückreise wird bereits einsetzen. Hier kann es zusätzlich am Sonntag zu Verzögerungen kommen.

Hohe Strafen drohen

Wer, um Staus zu umgehen, die internationalen Grenzübergänge meiden möchte und sich lieber einen Weg über Landesstraßen sucht, sei an dieser Stelle gewarnt. Besonders zwischen Kroatien und Slowenien drohen hohe Strafen.

Der Grund: als Nicht-Slowene ist einem das Benutzen der kleinen Grenzübergänge derzeit untersagt. Wer trotzdem hier passiert, reist illegal in den Schengenraum ein. Die Polizei kontrolliert scharf! Bis zu 1.200 Euro werden dabei fällig – und das pro mitfahrender Person im Auto.

Mehr lesen: Österreicher in Kroatien-Falle: "Musste 400 € zahlen"

"Dümmste Idee"

Was man noch auf keinen Fall tun sollte, wenn man im Stau verzweifelt, machte vor Kurzem ein junger Amerikaner vor. Er sprang mit Anlauf von der Autobahnbrücke in einen reißenden Fluss, kugelte sich dabei die Schulter aus und konnte kaum mehr an Land schwimmen.

Mehrfach wäre Jim Jennings in Folge seines irren Stunts beinahe ertrunken. Nur durch Glück überlebte er. Mittlerweile gewann er an Einsicht: "Oh mein Gott, das war die dümmste Idee" >>

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