Rätsel um Vierfach-Mutter

Steirerin vermisst – neue Hinweise schockieren alle

Bereits seit mehreren Monaten ist die Steirerin Michaela B. (48) wie vom Erdboden verschluckt. Nun gibt es neue Hinweise und düstere Vermutungen.
Newsdesk Heute
12.09.2026, 20:51
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Seit dem 11. Februar 2026 fehlt Michaela B. (48) jede Spur. An jenem Tag hatte die vierfache Mutter ihre Wohnung in Sankt Georgen an der Stiefing (Bezirk Leibnitz) verlassen und war nie wieder zurückgekehrt. Spürhunde verfolgten ihre Fährte bis zum Bahnhof in Wildon.

Zuvor habe die Hochbau-Konstrukteurin und Hobby-Hunde-Züchterin niemandem Bescheid gegeben. Im Gepäck hatte sie lediglich einige Kleidungsstücke, ihren Reisepass, Führerschein und etwas Bargeld. Am 16. Februar hätten Angehörige lediglich ihre Mailbox erreicht, weswegen die Steirerin als vermisst gemeldet wurde. Auch der Verein "Österreich findet euch" wurde eingeschaltet.

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Mysteriöse Mails

Dann wurde der Fall noch beängstigender: Am 21. Februar erhielten der Vermisstenverein und die Polizei seltsame E-Mails, die im Namen der Frau verfasst worden sein sollen. "Ich bin nicht freiwillig weggegangen. Aber hört auf, nach mir zu fahnden", hieß es dort. Die Nachrichten konnten einem kaum eruierbaren Server im Ausland zugeordnet werden.

Schnell kamen erste Zweifel auf, dass die Mail tatsächlich von der Vermissten stammen würden. So erklärte der Cousin (43) der 48-Jährigen gegenüber der "Krone", dass diese nicht über die IT-Kenntnisse verfügen würde, um ein solches Postfach anzulegen. Dem 43-Jährigen gelang es schließlich auch den zurückgelassenen Laptop und das Handy der Steirerin zu "knacken". Daraus ergab sich eine neue Spur.

Spur nach Hamburg

Der Cousin entdeckte ein Zugticket von Wien nach Hamburg, welches auf den 11. Februar 2026 datiert war. Dieses wurde mit einer Geschenkkarte bezahlt. Laut dem Bericht der Tageszeitung sollte dies nicht die einzige Spur bleiben. Nachdem zunächst keine Hinweise zum Verbleib der Mutter eingelangt waren, meldete sich nämlich eine junge Frau vor einigen Wochen bei der Familie.

Demnach habe sie bis vor Kurzem in derselben "Szene" wie die Vermisste verkehrt. Von dieser habe auch der Cousin der 48-Jährigen erst durch die Untersuchungen am Handy und am Laptop erfahren. So soll die vierfache Mutter auf Dating-Seiten aktiv gewesen sein und dort nach Partnern für ausgefallene Sexpraktiken gesucht haben.

Auch entsprechende Veranstaltungen in Lokalen habe die 48-Jährige besucht. Dort habe sie im vergangenen Winter die nunmehrige Zeugin kennengelernt. Zuvor sei ihr die Steirerin bereits in einem einschlägigen Chat-Forum aufgefallen. Laut der Zeugin sei die vierfache Mutter unvorsichtig gewesen und habe sich alleine mit Männern getroffen, von denen sie lediglich die Nicknames gekannt habe.

Schrecklicher Verdacht

Die Zeugin hat auch schon einen Verdacht, was die Steirerin in Hamburg wollte. Dort hätten nämlich am 12. und 14. Februar zwei "besondere" Erotik-Events stattgefunden. Frauen aus der Szene würden dorthin eingeladen werden. Oft würden auch Reisekosten übernommen werden. Männer hingegen würden hohe Eintrittspreise zahlen müssen, um die Events besuchen zu können.

Des Weiteren soll die 48-Jährige nach einer Hamburger Adresse gegoogelt haben, an der sich ein Hotel befindet. Der schreckliche Verdacht der Zeugin: Die vierfache Mutter könnte eine zwielichtige Person kennengelernt haben, die sie nach Hause begleiten oder dort treffen wollte. Sie befürchte, dass "die Situation völlig eskaliert" sei.

Drohbotschaften und Hackerangriff

Doch der Fall wird noch beängstigender. Die Zeugin sagte gegenüber der "Krone", dass sie diese Vermutungen in "Stammforen" der Vermissten geäußert hätte und dafür "Todesdrohungen" erhalten habe. Eine unbekannte Nummer habe ihr die Koordinaten von einem Friedhof in Niederösterreich geschickt, wo die Großeltern der jungen Frau begraben liegen. Zudem habe sie ein Foto erhalten, welches eine Guillotine zeigt.  Dann sei auch noch eine Rose mit abgebrochenem Kopf vor ihre Eingangstür gelegt worden.

Damit sei die Frau nicht alleine. Auch der Cousin der 48-Jährigen habe eine Zeichnung von einem Fallbeil geschickt bekommen. Des Weiteren sei sein Google-Konto gehackt worden. Ihm zufolge würde die Familie inzwischen "mit dem Schlimmsten" rechnen. Der 43-Jährige geht davon aus, dass seine Cousine nur wenige Tage im Ausland bleiben und nicht einfach verschwinden wollte.

red,Akt. 12.09.2026, 21:15, 12.09.2026, 20:51