Österreichs Tennis-Legende Dominic Thiem (32) zeigt erneut großes Engagement für die Natur: Mit einer großzügigen Spende unterstützt der ehemalige Top-Spieler den WWF Österreich beim Schutz von Stören.
Damit leiste Thiem einen "wichtigen Beitrag für eine Tiergruppe, die weltweit am stärksten bedroht" sei, heißt es vom WWF. Auch in der Donau sind mehrere Störarten akut vom Aussterben gefährdet.
Thiem, der sich seit Jahren für Nachhaltigkeitsprojekte einsetzt, bekennt sich klar zu Tier- und Artenschutz: "Artenschutz liegt mir schon seit Jahren am Herzen. Als ich von der Situation der Störe erfahren habe, war für mich sofort klar, dass ich mich aktiv dafür einsetzen möchte", so die ehemalige Nummer-3 der Tenniswelt.
Die Hauptbedrohungen der Störe sind der Verlust ihres Lebensraums durch verbaute Flüsse sowie die illegale Jagd auf die Tiere wegen ihres kostbaren Kaviars. WWF-Chefin Andrea Johanides betont: "Die Gefahren für die Störe sind vielfältig."
Vor allem in der Donau, "dem internationalsten Fluss der Welt", könne Störschutz nur durch die Zusammenarbeit vieler Akteure über Grenzen hinweg gelingen. Wir freuen uns daher sehr über die prominente Unterstützung durch Dominic Thiem", sagt Johanides.
Vor Ort hat sich Thiem selbst ein Bild gemacht: Beim Projekt "LIFE-Boat4Sturgeon" werden die seltenen Fische auf einem umgebauten Schiff gezüchtet. Die Jungtiere werden später in der Donau ausgewildert.
"Zu sehen, mit wie viel Know-how hier gearbeitet wird, war beeindruckend", so Thiem. "Solche Projekte zeigen, dass wir aktiv helfen können." Um das Projekt langfristig zu unterstützen, hat der Niederösterreicher auch eine Patenschaft für ein Stör-Elterntier übernommen.
Der WWF setzt zusätzlich auf ein breites Maßnahmenpaket: Zusammenarbeit mit Fischern, neue Einnahmequellen und internationale Kooperationen sollen den Druck auf die Tiere verringern. Auch illegale Fangmethoden werden gezielt aufgespürt.
Vom Tennisplatz in den Artenschutz - Dominic Thiem zeigt, dass Einsatz auch abseits des Courts große Wirkung haben kann.