Am Mittwoch kam es in Wien-Brigittenau wegen einer mutmaßlich schweren Körperverletzung mit einem Messer zu einem Polizeieinsatz in einer Wohnung. Wie die Pressestelle der Landespolizeidirektion Wien in einer Aussendung berichtet, ereignete sich der Vorfall gegen 18.30 Uhr.
Ein 26-jähriger Afghane soll seinen 27-jährigen Mitbewohner im Zuge eines Streits mit einem Messer attackiert und ihm dabei Schnittverletzungen an einer Hand zugefügt haben. Das Opfer flüchtete aus der Wohnung auf die Straße und verständigte von dort den Polizeinotruf.
Er wurde von einem Rettungsdienst notfallmedizinisch erstversorgt und anschließend in ein Spital gebracht. Beamte des Stadtpolizeikommandos Brigittenau konnten den Tatverdächtigen an der Tatörtlichkeit vorläufig festnehmen.
Gegen den Mann, der bereits polizeilich bekannt ist, wurden ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von etwa 20 Zentimeter, wurde sichergestellt.
Der 26-Jährige wurde wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung angezeigt und befindet sich in polizeilichem Gewahrsam. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum/Ost, hat die Ermittlungen übernommen.