Skurriler Rechtsstreit um Erling Haaland! Der norwegische Fußball-Superstar von Manchester City liefert sich seit Jahren einen juristischen Schlagabtausch mit einem Elektriker aus Polen. Jetzt landet der Streit sogar vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg.
Auslöser ist eine Markenanmeldung aus dem Jahr 2023. Damals ließ der namentlich nicht genannte Elektriker den Namen "Haaland" in der EU als Marke eintragen – unter anderem für Sportbekleidung, Fußballschuhe und Energydrinks.
Nur wenige Tage später wollte auch Star-Stürmer Erling Haaland seine bereits in Norwegen registrierte Marke auf die EU ausweiten. Doch der polnische Handwerker legte Widerspruch ein. So erfuhr der Stürmer überhaupt erst von der überraschenden Markenanmeldung.
In zwei bisherigen Verfahren bekam der ehemalige Star-Stürmer von Red Bull Salzburg vollständig recht. Doch der Elektriker gibt nicht auf. Wie die norwegische Zeitung "VG" berichtet, reichte er im Sommer 2026 Klage beim EU-Gericht in Luxemburg ein.
Haalands Anwälte werfen dem Polen vor, sich den berühmten Namen des Fußballers in böser Absicht sichern zu wollen, um daraus finanziellen Profit zu schlagen. Ob das tatsächlich seine Absicht war, ist Gegenstand des Streits.
Damit beschäftigt den 26-jährigen Torjäger neben dem Fußball ein ungewöhnlicher Kampf um seinen eigenen Namen. Wann das EU-Gericht eine Entscheidung treffen wird, ist noch offen.