Neues Gesetz

Strenge Regeln für E-Mopeds – so reagiert  Foodora

Ab 1. Oktober gelten neue Regeln für E-Mopeds. Foodora reagiert und erlaubt seinen Zustellern nur noch Fahrräder und E-Bikes.
Österreich Heute
30.09.2026, 11:30
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Ab Donnerstag bekommen Foodora-Fahrer einen völlig umgestalteten "Arbeitsplatz". Mit 1. Oktober treten in Österreich neue gesetzliche Regelungen für E-Mopeds in Kraft. Das Unternehmen zieht Konsequenzen: E-Mopeds dürfen für Lieferungen innerhalb der eigenen Flotte nicht mehr verwendet werden.

Künftig sind ausschließlich Fahrräder und E-Bikes zugelassen. Wer trotzdem mit einem E-Moped für Foodora ausliefert, verstößt laut Unternehmen gegen die vertraglichen Vorgaben. Im schlimmsten Fall kann das zur Beendigung des Vertragsverhältnisses führen.

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Für die Zusteller kommt die Änderung allerdings nicht überraschend. Foodora gibt an, seine Fahrer bereits seit Juni 2026 regelmäßig über die bevorstehenden Regeln informiert zu haben.

Neben Informationen per E-Mail und Newsletter gab es während des Sommers auch Veranstaltungen in mehreren österreichischen Städten. Dabei wurden die neuen gesetzlichen Vorgaben und deren Folgen für die Arbeit erklärt. Außerdem konnten sich die Zusteller über Möglichkeiten für einen Fahrzeugwechsel informieren.

Laut einer von Oxford Economics für Foodora Österreich durchgeführten Umfrage stimmen 71 Prozent der Befragten zu oder voll und ganz zu, dass das Unternehmen ausreichende Maßnahmen zur Unterstützung ihrer Sicherheit ergreift.

Millionen-Investition bis 2027 geplant

Der Umstieg auf Fahrräder und E-Bikes kostet Geld. Foodora plant deshalb nach eigenen Angaben bis 2027 Investitionen im siebenstelligen Bereich.

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Dazu gehört eine Zusammenarbeit mit dem Fahrradvermieter Cycle. Zusteller erhalten darüber Zugang zu Fahrrädern und E-Bikes sowie zu Wartungs- und Serviceleistungen.

"Wir haben uns frühzeitig auf die neuen Vorgaben vorbereitet und unsere Rider über mehrere Monate hinweg bei der Umstellung begleitet. Neben klarer Information war uns wichtig, auch konkrete Lösungen für den Wechsel auf Fahrräder und E-Bikes zur Verfügung zu stellen", sagt Dragan Milovanovic, Managing Director foodora Österreich.

50 Euro für Sicherheitstraining

Foodora beteiligt sich außerdem an einer Initiative des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur zur Umsetzung der neuen E-Moped-Regelungen. Dabei werden Verkehrssicherheitstrainings für Essenszusteller angeboten.

Wer als Foodora-Zusteller daran teilnimmt, wird vom Unternehmen mit einer Prämie von 50 Euro unterstützt.

red,30.09.2026, 11:30