Am Nationalfeiertag wurden von der Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich alle fünf Rettungs- und Suchhundeorganisationen zu einer Vermisstensuche nach Melk alarmiert. Zur Unterstützung wurde auch die Feuerwehr Melk von der Bereichsalarmzentrale gerufen.
Der Einsatzleiter der Rettungshunde Niederösterreich und der Einsatzleiter der Feuerwehr Melk beschlossen, die Einsatzleitung im Feuerwehrhaus Melk zu stationieren, um die Suchmaßnahmen zu koordinieren. Seitens der Polizei wurden sowohl der Polizeihubschrauber, Diensthundeführer als auch die Drohneneinheit zur Unterstützung der Suche alarmiert.
Zusätzlich stand auch die Drohnengruppe der Feuerwehr Melk im Einsatz. Insgesamt standen bei der groß angelegten Suchaktion 32 Hundeführer und 36 weitere Helfer sowie mehrere Feuerwehrmitglieder ehrenamtlich im Einsatz.
Alle Rettungs- und Suchhundeorganisationen, die Feuerwehr sowie die Polizei durchsuchten große Gebiete von Melk und die umliegenden Flächen der Stadt. Dabei wurden unter anderem die Auen, Wälder und Wiesen rund um Melk intensiv abgesucht.
Nach mehreren Stunden intensiver Suche konnte die vermisste Person schließlich außerhalb von Melk in einem Waldstück durch Suchhund Luna von der Österreichische Hundesport Union lebend aufgefunden werden.
Gemeinsam mit Einsatzkräften der Rettungshunde Niederösterreich, der Feuerwehr Melk und der Österreichische Hundesport Union wurde die Person anschließend aus dem unwegsamen Gelände gerettet. Mithilfe einer Korbschleiftrage musste die Person mehrere hundert Meter durch das Waldstück bis zur nächsten Straße getragen werden.
Dort konnte die gerettete Person dem Rettungsdienst des Roten Kreuzes Melk übergeben werden. Im Anschluss wurde die Person zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Klinikum transportiert.