Sturm ist mit einem Achtungserfolg in die Europa League gestartet. Die Steirer erkämpften gegen das französische Topteam Stade Rennes ein 0:0 und hatten in der Schlussphase sogar den Sieg auf dem Fuß.
Nach einer starken Vorstellung überwog bei den Grazern deshalb die Zufriedenheit – auch wenn angesichts der vergebenen Chancen sogar noch mehr möglich gewesen wäre.
"Wir haben gegen einen Gegner mit richtiger Qualität gespielt. Man hat gesehen, wie ballsicher die sind. Wir haben es kämpferisch richtig gut gelöst", atmete Neuzugang Jürgen Heil, der erst im Sommer von Hartberg zu Sturm gewechselt war, trotzdem in der Schlussphase die Kapitänsschleife trug, bei "Canal+" durch.
Über weite Strecken hatte Rennes alles im Griff, agierten die Steirer überraschend defensiv. "Jeder hätte uns für deppert erklärt, wenn wir ins offene Messer gelaufen wären. Man muss schon einmal zu Null spielen", erklärte Heil die abwartende Taktik der Gastgeber. "Der Punkt gibt uns Auftrieb, wir erarbeiten uns Stück für Stück das Selbstvertrauen", schob der rechte Außenverteidiger an.
"Vor dem Spiel hätten wir den Punkt sofort genommen. Die haben die Qualität, um ein Spiel zu entscheiden, wir haben alles reingeschmissen", schmunzelte dann auch U17-Vizeweltmeister Luca Weinhandl. Der einem Sieg aber nicht nachtrauern wollte. "Sie hatten die Chancen, wir hätten das Tor machen können."