Bitte nicht nur auf Hüte und Hauben aufpassen: Ein heftiger Sturm mit Spitzen bis zu 80 km/h im Flachland und 100 km/h auf den Bergen vermiest derzeit vielen Österreichern das sonnige Wetter: Die Sturm-Vorwarnstufe (gelbe Regionen) ist in mehreren Bezirken bereits überschritten.
Für südliche Teile Niederösterreichs und den Südosten von Wien gilt aufgrund des heftigen Windes sogar eine Unwetter-Warnung, wie aus den aktuellen Daten der Unwetterzentrale uwz.at hervorgeht.
Entwarnung gibt es erst für den Nachmittag - dann soll der heftige Westwind auch am Alpenostrand an Kraft verlieren. Morgen Samstag (14. 2.) sorgt dann ein Störungseinfluss von der Früh an für dichte Bewölkung. Am Vormittag breiten sich Regen, Schneeregen und Schneefall weiter nach Osten aus.
Spätestens am Abend des "Blumentags" folgt in ganz Österreich "Niederschlag in unterschiedlicher Intensität". Die Schneefallgrenzen sinken von Norden her rasch ab, so die Prognose von GeoSphere Austria.
Von Österreichs heftigsten Stürmen ist der aktuelle Winterwind glücklicherweise noch weit entfernt. Bei den heftigsten Orkanen, die historisch durch unser Land gezogen sind, erreichten die Böen Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h.
Österreichs schlimmste Stürme
Durch wärmere Luftmassen steigt mehr Energie in der Atmosphäre. Das führt zu stärkeren Druckunterschieden und schnelleren Jetstreams. Folge: mehr Orkane, plötzliche Böen und extreme Kaltfronten. Auch Europa und damit Österreich wird von den Folgen heftigerer Stürme immer stärker betroffen sein.