Vorwurf: Zu wenig Kontrollen

Suizid im Häfen Stein – Ermittlungen gegen zwei Beamte

Im Hochsicherheitstrakt in der Justizanstalt Stein ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft gegen zwei Justizwachebeamte.
Niederösterreich Heute
19.03.2026, 13:55
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Nach dem Suizid eines Häftlings im Hochsicherheitstrakt der Justizanstalt Stein laufen nun Ermittlungen gegen zwei Justizwachebeamte. Im Raum steht der Verdacht des Amtsmissbrauchs.

Mögliche unzureichende Überprüfungen

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt prüft laut Sprecher Erich Habitzl, ob die Beschuldigten ihre Kontrollpflichten vernachlässigt haben. Konkret geht es um mögliche unzureichende Überprüfungen der Hafträume, berichtet die APA.

Ein Obduktionsgutachten liegt derzeit noch nicht vor. Um jeden Anschein von Befangenheit zu vermeiden, wurde das Verfahren von Krems nach Wiener Neustadt übertragen.

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Bereits am Montag waren mehrere Beamte vorläufig suspendiert worden. Laut Justizministerium besteht der Verdacht schwerer Dienstpflichtverletzungen sowie strafbarer Handlungen. Demnach könnten vorgeschriebene Kontrollen nicht ordnungsgemäß durchgeführt worden sein. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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