Autofahrern müssen derzeit tief in die Tasche greifen, wenn sie ihren Wagen volltanken wollen. Der Krieg im Iran lässt die Spritpreise auch in Österreich explodieren. Auch die beschädigte Ost-West-Pipeline in Saudi-Arabien hat eine Auswirkung auf die Märkte. Es ist ein Trend, der sich noch steigern könnte.
Gegenüber "Heute" hieß es etwa vor Kurzem vom ARBÖ, dass die Spritpreise aufgrund der Rohölknappheit in Richtung der Drei-Euro-Marke steigen könnten. Entscheidend sei, wie sich die Lage in den kommenden Wochen auf den internationalen Energiemärkten entwickelt. Auch das Wetter habe einen Einfluss. Kommt der Winter etwa schnell, steige auch der Heizbedarf. Dies könne sich negativ auswirken.
Zuletzt stiegen die Preise bei Superbenzin an Tankstellen in Klosterneuburg bereits über die Zwei-Euro-Marke. Am Dienstag zeigte sich auch im Bundesland Salzburg ein ähnliches Bild. Auch dort wurde dieser Wert geknackt.
Noch dramatischer ist die Lage beim Diesel. Hier erzielte eine Tankstelle in Tweng die absolute Höchstmarke. Dort mussten Autofahrer für einen Liter Diesel satte 2,429 Euro hinlegen.
"Heute" bietet ab sofort einen Extra-Dienst für alle, die beim Tanken ein wenig sparen wollen. Den aktuellen Überblick über alle Preise bietet unser Spritpreis-Rechner. Einfach "Diesel", "Super" oder "Gas" eingeben, dann den Ort oder Bezirk und schon werden die günstigsten Tankstellen aufgelistet.

Um Autofahrer in Österreich zu entlasten, fordert der ARBÖ österreichische Lösungen. Als Beispiel wurde eine temporäre Erhöhung der Pendlerpauschale genannt. Auch eine nationale Übergewinnsteuer – wie sie bereits in Portugal beschlossen wurde – wäre sinnvoll.
Des Weiteren wurden die ab Oktober in Deutschland gültig werdenden Steuersenkungen auf Treibstoff sowie die Aussetzung der Kfz-Steuer für Autos mit weniger als 80 Kilowatt Leistung für 2027 in Italien ins Spiel gebracht.