Spanien dürfen sich Autofahrer auf Spritpreise "wie damals" freuen." fetchpriority="high" /> Spätestens seit dem Ausbruch des Iran-Krieges im Februar steigen die Treibstoffpreise unaufhörlich an, seit dem 20. März überschreitet Diesel in Österreich die Zwei-Euro-Marke. Für die heimischen Autofahrer bedeutet der Sprit-Wahnsinn in Zeiten von anhaltender Inflation eine zusätzliche Belastung für das Geldbörserl.
Auf Tankstellen in Spanien dürfen sich Autofahrer hingegen auf Spritpreise "wie damals" freuen. Eine Österreicherin ist auf Durchreise in Spanien – und staunt über die Preise vor Ort.
"Heute"-Leserin Birgit hielt am Donnerstagnachmittag bei einer Tankstelle im katalonischen La Seu d'Urgell. Für den Liter des Diesel-Treibstoffes zahlte die Salzburgerin lediglich 1,789 Euro.
Der "Heute"-Spritpreisrechner zeigt: Im Vergleich zur billigsten Tankstelle in Wien zahlt Birgit 46 Cent weniger (Stand: 17.09.2026). Die niedrigen Dieselpreise kommen der Urlauberin entgegen, denn sie ist mit einem Wohnmobil unterwegs.

Bei einem Tankvermögen von mindestens 60 Liter spart Birgit somit stolze 27,60 Euro. "Wie geht das?", fragt die Leserin im Gespräch mit "Heute".
Die Hauptgründe für die riesigen Preisunterschiede sind niedrigere Abgaben und stärkere staatliche Entlastungen bei den Treibstoffpreisen. Während Spanien die Belastung auf Benzin und Diesel reduziert hat, fällt die Entlastung in Österreich geringer aus.
Je nach Region und Tankstelle können dadurch große Preisunterschiede entstehen. Besonders günstig sind die Kanarischen Inseln, die über ein eigenes Steuersystem verfügen.