Jetzt sind die Taranteln offenbar auch in Wien angekommen! Nachdem in den vergangenen Tagen bereits "Heute"-Leser in Niederösterreich und im Burgenland auf die Südrussische und die Schwarzbäuchige Tarantel gestoßen waren, sorgt nun eine Sichtung in der Donaustadt für Aufregung. "Es war ein Schreckmoment! Am Abend habe ich mich gemütlich draußen im Garten noch hingesetzt und dann habe die circa 4 cm-große Tarantel in der Schiebetür gesehen", erklärt der Wiener.
Gerade im Herbst können die Tiere vermehrt auf Wanderschaft beobachtet werden. Der Grund dafür ist die Paarungszeit: Vor allem männliche Taranteln machen sich auf die Suche nach Weibchen und legen dabei an milden Tagen größere Strecken zurück. Auf ihrem Weg können sie auch in Gärten, Garagen oder in der Nähe von Wohnhäusern auftauchen.
So bedrohlich die Spinnen auf den ersten Blick auch wirken: Für Menschen gelten sowohl die Südrussische als auch die Schwarzbäuchige Tarantel als harmlos. Angst vor den ungewöhnlichen Besuchern ist daher nicht notwendig.
Wer eine Tarantel im Freien entdeckt, sollte sie möglichst in Ruhe lassen. Verirrt sich ein Tier hingegen ins Haus, kann es vorsichtig mit einem Glas oder einem anderen geeigneten Behälter eingefangen und wieder nach draußen gesetzt werden. Verletzen oder töten sollte man die Spinnen nicht.